Prototyp Automuseum Hamburg

Das Automuseum zeigt unter dem Claim „Prototyp – Personen. Kraft. Wagen.“ hauptsächlich nicht in Serie gegangene Prototypen, wie der Name schon aussagt. Dies sind vor allem Rennwagen wie einen Porsche 356 von 1950, den Formel-3-Flitzer mit BMW-Motorrad-Boxer von Otto Mathé oder den Rennwagen 1948 von Petermax Müller, der auf dem Chassis von einem VW-Kübelwagens und einem auf 78 PS frisierten Käfermotor basiert.

Serienmodelle sind nur vertreten, wenn sie einen klaren Bezug zum Motorsport aufweisen, wie etwa der VW-Transporter von Mathé-Motoröladditive. Einen ähnlich großen Platz erhalten aber auch die Menschen hinter den Fahrzeugen, deren Konstrukteure, Erbauer und Fahrer

Prototyp für Motorsportfans

Das Automobilmuseum Prototyp residiert in der Hamburger HafenCity im denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäude der Hamburger Gummi-Kamm-Compagnie, das von 1902 bis 1906 erbaut wurde. Die Besucher erwartet keine konventionelle Ausstellung, sondern eine Multimedia-Präsentation der Exponate. So geben nicht nur Geräusche sondern sogar auch Gerüche die Atmosphäre früherer Rennen wieder.

Wissenswertes und Bilder zu den Fahrzeugen sind auf im  Boden integrierten Displays wahrzunehmen. Die Fahrzuge sind nicht abgezäunt und dürfen auch berührt werden. Prototyp sieht sich nach eigener Angabe weniger als klassisches Museum sein, sondern viel mehr als zeitgemäße Begegnungsstätte für Auto-und Motorsport-Fans. Weiter gibt es etwa eine Bibliothek oder eine gläserne Werkstatt, in der die Auto-Restauration mitverfolgt werden kann.

Le Mans in Hamburg

Zur Zeit zeigt Prototypen die Sonderausstellung „Le Mans“, die erwartungsgemäß veschiedene Aspekte vom bekannten 24-Stunden-Rennen beleuchtet. In einem Le Mans-Fahrsimulator kann der Besucher selbst seine Rundenzeit testen. Doch auch die körperliche Fitness wird beim Boxenstopp auf die probe gestellt – es gilt, realitätsgetreu mit dem Schlagschrauber Reifen zu wechseln. Die sehr sehenswerte Präsentation ist mehr als nur geeignet, die Winterpause mit Fahrzugen von echtem Schrot und Korn zu verbringen

So sind folgende Le Mans-Teilnehmer und -Gewinner zu sehen:
Alfa Romeo 8C 2300 LM (1931)
Alfa Romeo 8C 2900 B Berlinetta (1938)
Audi R10 TDI (2006)
Bentley 4½ Liter (1928)
Deutsch-Bonnet D.B2 (1938)
René Bonnet Aerodjet (1964)
Jaguar D-Type (1955)
Ford GT40 P Mk I (1965)
Mercedes-Benz 300 SL W 194 (1952)
Porsche 908/02 (1970)
Porsche 917 (1971)
Porsche 911 GT1 (1996)

Eine Meinung

  1. Ich war am Wochenende in diesem legendären Museum. Ich bin begeistert die Geschosse die da vor sich hinblitzen waren ein Augen und Ohrenschmaus für mich. Rein aus Neugier habe ich einen Wärter gefragt ob die Autos noch anspringen und siehe da es kaum ein Verantwortlicher mit einem Schlüssel der mehrere Fahrzeuge startete. Die Geräusche der alten Motoren waren rießig. Einen Besuch im Musseum kann ich nur empfehlen. LG.

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