Plattfüße bei Kleinkindern sind gängig und müssen zunächst nicht behandelt werden. Eine kräftige Fettschicht schützt den neugeborenen Fuß und dessen Knorpelanlage im Fußgelenk, damit beim Wachstum und Gehen-lernen alles gut läuft. Plattfüße bei älteren Kindern sind selten, wenn der kindliche Fuß nicht von Beginn an in Schuhe, möglicherweise auch noch schlechtes Schuhwerk, eingesperrt wird. Barfuß auf dem Boden, im Sand, im Grünen oder auf Socken in der Wohnung, so findet der Fuß seinen optimalen, freien Entwicklungsweg und wird kräftig und fit.
Die schützenden Fettpolster des Kinderfußes bauen sich in dem Maße mit der Zeit ab, wie der Aufbau der Fußmuskulatur zunimmt und sich das Fußgewölbe herausbildet. Bei einem Fußfehler, einem Senk- bzw. Plattfuß, liegt das Längsgewölbe des Fußes auf dem Boden auf – oft auf Grund schwacher Sehnen und Bänder – weshalb Sprungbein und Fersenbein sich nicht in der richtigen Position befinden, sich der Rückfuß verschoben und die innere Fußwand gesenkt hat. Dieser Fußfehler ist zu Beginn nicht schmerzhaft, wird aber schnell zum Problem. Doch es gibt Möglichkeiten zum Vorbeugen und zur Behandlung der Plattfüße bei Kindern, damit das Laufen eine Freude bleibt.
Plattfüße bei Kindern: Was wird benötigt?
- Bewegung, ABS-Socken, gutes Schuhwerk, orthopädische Einlagen nach Maß
Plattfüße bei Kindern: Die Behandlung
Bewegung – am besten barfuß
Einlagen nach Maß
Tipps und Hinweise
- Regelmäßige Fußgymnastik für die Kleinen und etwas Größeren