Pigmentflecken: Enstehung und Behandlungsmöglichkeiten

Sommersprossen, Weißfleckenkrankheit und Albinismus gehören zu den Unterarten der Pigmentstörungen. Diese treten unterschiedlich auf und lassen sich demnach auch unterschiedlich behandeln. Alles hängt mit dem Melanin zusammen, das dafür verantwortlich ist, wie hell oder dunkel unsere Haut ist.

Dunkle Pigmentflecken

Sommersprossen treten häufig nur im Sommer auf, wenn bestimmte Hautzellen mehr Melanin produzieren, als andere. Es entsteht eine sogenannte Überpigmentierung. Im Winter verblassen sie häufig wieder. Wer diese niedlichen Hautmerkmale nicht haben möchte, der kann sie regelmäßig mit Zitronensaft einreiben, oder sich die Haut dick mit UV-Filtern eincremen.
Der Zitronensaft hilft auch gegen Altersflecken, die ähnlich wie Sommersprossen unbedenklich sind, aber bei vielen dennoch ein ungutes Gefühl hervor rufen.

Helle Pigmentflecken

Das Gegenteil der Sprossen und Altersflecken, die von einer Melanin-Überproduktion und UV-Strahlung abhängig sind, sind die Weißfleckenkrankheit und der Albinismus. Beide Krankheiten werden dadurch hervor gerufen, dass in den jeweiligen Hautzellen kein Melanin produziert wird, gleichzeitig sind die Hautstellen sehr empfindlich gegenüber Sonne, diese sollte also im Sommer gemieden werden und Sonnencreme mit hohem UV-Filter ist ein Muss. Auch der Gang zum Solarium verschlimmert das Problem nur.

Mittel gegen die Weißfleckenkrankheit gibt es zwar einige, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Gerade weil es eine rein kosmetische Krankheit ist, es also keine körperlichen Nachteile gibt, helfen Ärzte selten weiter. UV-Strahlungsbehandlungen und Cremes helfen zwar kurzfristig, sind aber langfristig gesehen schädlich für den Körper. Ob ein Mittel gegen die Pigmentflecken hilft, ist in der Regel individuell abhängig, daher ist vor einer Behandlung nie abzusehen, ob sie wirklich etwas bringt.

Albinismus ist eine genetische Krankheit und kann daher auch nicht bekämpft werden. Mit Sonnenbrillen gegen die Lichtempfindlichkeit und UV-Schutz kann man jedoch die Symptome lindern. Bis auf die fehlenden Farbpigmente unterscheiden wir uns jedoch nicht von Menschen mit Albinismus, selbst wenn uns Hollywood manchmal etwas anderes einreden will.

Übrigens ist auch die helle Hautfarbe der Europäer und Asiaten auf eine sehr leichte Form des Albinismus zurück zu führen, die jedoch keine körperlichen Einschränkungen hervorruft.

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Keine Meinungen

  1. Vorbeugend gegen Aphten hilft es auch die Zahnpasta zu wechseln. Denn das in den meisten Pasten enthaltene Natriumlaurylsulfat (Abkürzung SLS auf der Inhaltsstoffangabe) kann Aphten auslösen und verschlimmert bereits vorhandene Aphten.
    Ich bekomme Aphten nur noch ausgesprochen selten, seitdem ich darauf achte.

  2. Natriumlaurylsulfat

    Vorbeugend gegen Aphten hilft es auch die Zahnpasta zu wechseln. Denn das in den meisten Pasten enthaltene Natriumlaurylsulfat (Abkürzung SLS auf der Inhaltsstoffangabe) kann Aphten auslösen und verschlimmert bereits vorhandene Aphten.Ich bekomme Aphten nur noch ausgesprochen selten, seitdem ich darauf achte.

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