Pfandbriefe: Bank-Sicherheit mit verzinslichen Wertpapieren

Die Pfandbriefe können bis zu 0,3 Prozent Rendite einbringen. Mit ausreichendem Handelsvolumen und einer angemessenen Laufzeit können die festverzinslichen Wertpapiere dem Sparer mehr einbringen, als man es vom Sparbuch oder von Bundeswertpapieren gewohnt ist. Allerdings sollte man auch die Kosten der Transaktion beachten, denn Gebühren für eine Order oder ein Depot können den Ertrag empfindlich schmälern.

Pfandbriefe haben Immobilien als realen Gegenwert

Immobilien halten als Sicherheit für Darlehen hin. Für Anleger bedeutet dies, dass das Wertpapier nicht völlig abstrakt bleibt, sondern einen Gegenwert hat, der auch bei einer Finanzkrise noch Bestand hat. Bei einem Pfandbrief für diese Immobilien, darf die Belastung zudem nur maximal 60 Prozent des Beleihungswerts zu Buche schlagen. Der Handel mit Pfandbriefen unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von dem mit anderen Arten von Anleihen. Dennoch sind die gedeckten Schuldverschreibungen gegen Krisen gefeit, denn das Kapital der Bank und die Deckungsmasse sind voneinander getrennt zu halten.

Pfandbriefe sind durch die Bonität der Banken besonders gesichert. Darüber hinaus können die Gläubiger im Falle einer Insolvenz aus der aus Hypothekenpfandbriefen, Schiffspfandbriefen und Flugzeugpfandbriefen bestehenden Deckungsmasse schöpfen. Die Sicherheit des Pfandbriefes beruht aber auch nicht unwesentlich darauf, dass die Pfandbriefbanken von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Erlaubnis zur Emission von Pfandbriefen in einer Form der  Lizensierung erhalten haben und diese streng überwacht wird.

Die verzinslichen Wertpapiere bieten dem Anleger Sicherheit

Seit 2005 besteht das Pfandbriefgesetz, nach dem die Anleihen auch als Refinanzierungsmittel für die Kreditinstitute genutzt werden können. Doch die Pfandbriefe selbst gehen auf eine von Friedrich dem Großen 1769 initiierte Cabinets-Ordre zurück, erfreuen sich also in Deutschland einer langen Tradition. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken, kurz vdp, zählt 36 Pfandbriefemittenten.

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