Pfade in der Bildbearbeitung: Tipps und Wissenswertes

Wo liegen denn nun eigentlich die Vorteile der Pfade in der Bildbearbeitung?

Und was ist überhaupt der Unterschied zwischen Vektor- und Pixelgrafik?

Pfade in der Bildbearbeitung: Was wird benötigt?

  • Adobe Photoshop (empfohlen)
  • anderes Bildbearbeitungsprogramm (z.B. GIMP, Freeware)
  • Grafikpad (optional)

 

Pfade in der Bildbearbeitung: So wirds gemacht!

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Grundsätzliches

Pfade freihand zeichnen: Als erstes in Photoshop oder GIMP das Pfad-Tool suchen, es hat in beiden Programmen einen Füller als Symbol. Es gibt voreingestellte Grundprimitive wie Rechtecke, Kreise oder Ovale. Man kann aber auch selbst Formen kreieren.

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Eigene Formen kreieren

Um eigene Formen zu kreieren muss man verstehen, wie diese Formen definiert werden. Das geschieht zum einen durch Punkte, zum anderen durch Tangenten. Um eine Form mit abgerundeten Ecken zu zeichnen, muss man also zunächst einige Punkte zeichnen und diese dann „umwandeln“. Man fügt ihnen eine weitere Information hinzu, nämlich die Lage und Länge der dazugehörigen Tangente. Man kann aber auch von den Grundprimitiven ausgehen. Möchte man zum Beispiel einen Apfel formen, so wäre es gar nicht dumm, mit einem Kreis anzufangen.So lassen sich auch sehr komplexe Formen definieren.

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Ausprobieren, tüfteln, lernen.

Beim Design von Vektorgrafiken hilft am meisten das vielbeschworene Learning-By-Doing. Es ist gerade am Anfang sehr wichtig, einfach mal auszuprobieren, was alles möglich ist. Punkte löschen, Punkte bearbeiten, sich schneidende Formen zusammenfügen, eine Schnittmenge von Formen bilden, eine Vereinigung von Formen bilden, automatische Tools wie die Verrundung von Formen. Oder auch nur die Möglichkeit einen Pfad aus einer Auswahl automatisch generieren zu lassen und anders herum. Das ist natürlich auch davon abhängig, wo die Stärken und Schwächen des benutzten Bildbearbeitungsprogramms liegen. Die meisten aktuellen Programme setzen einem Einsteiger jedoch erst mal keine Grenzen.

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Nachteile

Der größte Nachteil dieser Darstellungstechnik ist die schlechte Skalierbarkeit. Wird eine Grafik einmal sehr klein skaliert, zum Beispiel auf 100×100 Pixel, also 10.000 Bildpunkte, so kann man sie nicht mehr sinnvoll auf 200×200 Pixel vergrößern, da für diese Größe 40.000 Bildpunkte benötigt werden. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme füllen bei so einer Vergrößerung einfach jeweils 4 Pixel mit der selben Farbe. Manche bilden Verläufe um ein besseres Ergebnis zu erzielen, doch kann die ursprüngliche Bildqualität nicht erreicht werden.

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Vorteile von Pfaden

Vektorgrafiken oder Pfadgrafiken hingegen definieren nur einen exakten Rahmen, innerhalb dessen eine bestimmte Füllung auftreten soll. Der Computer errechnet nun, welche Pixel sich innerhalb des Rahmens befinden und färbt diese ein. Dafür spielt die Größe des Rahmens keine Rolle, je größer, desto mehr Bildpunkte liegen innerhalb. Die Auflösung bleibt bei Skalierung also gleich gut.

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optimal für Logos

Insbesondere in Form von Firmenlogos spielen Pfade in der Bildbearbeitung eine große Rolle, da diese immer gleich aussehen sollen, in verschiedensten Größen vorhanden sein sollen und meist aus wenigen klaren Formen und Farben zusammengesetzt sind.

Tipps und Hinweise

  • Die meisten Grafikprogramme bieten die Möglichkeit, Vektorgrafiken als Pfaddateien zu speichern. So können sie immer wieder verwendet werden.
  • Bei einem Pixelbild wird eine feste Größe definiert, zum Beispiel durch die Auflösung der Digitalkamera (5 Megapixel entsprechen etwa einem Seitenverhältnis von 2560×1920 Pixeln). Jedem einzelnen dieser rasterförmig angeordneten Pixel wird nun eine bestimmte Farbe zugewiesen.
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