Périgord Dordogne

Die vier Regionen des Périgord

Die Landschaft um die Dordogne im Périgord teilt sich in vier Regionen auf: Das Périgord Blanc liegt zentral in der Region um Périgueux, die Hauptstadt des Departements. Im Norden schließt sich das Périgord Vert an, das aufgrund seiner üppig grünen Landschaft diesen Namen trägt. Das Périgord Noir südöstlich von Périgueux ist berühmt für die wertvollen Trüffel, die in dunklen Eichenwäldern im fruchtbaren Boden gedeihen. Westlich davon liegt das Périgord Pourpre. Diesen Region ist vor allem für ihren Wein bekannt.

Geschichte des Périgord an der Dordogne

Das Périgord ist vor allem durch seine Geschichte im Mittelalter geprägt, wo es im 100-jährigen Krieg zu einer politischen Zweiteilung kam. Hinzu kamen die Religionskriege, die zu einer erneuten Teilung zwischen Protestanten und Katholiken führte. Diese Umstände führten dazu, dass das Périgord bis heute über sehr viele Festungen und Châteaus verfügt.

Mit über 1500 dieser Herrensitzen, Burgen und Schlössern übertrifft das Dordognetal im Château sogar die reiche Schlösserlandschaft an der Loire.

Kulinarische Spezialitäten im Tal der Dordogne, Périgord

Neben den vielen, besonders guten Weinen, die das Périgord zu bieten hat und die meistens aus dem Périgord Pourpre stammen, kann man auch Trüffel, Geflügel und besonders leckeres Obst (v.a. Erdbeeren) genießen. Eine besondere Spezialität der Region sind Gänseleberpasteten, Confits oder die berühmte geräucherte Entenbrust „Magret de canard“. Sehr berühmt sind außerdem die, in wenig Gänseschmalz zubereiteten, „Pommes Sarladaises“. (Bratkartoffeln mit Steinpilzen, wenig Knoblauch und Kräutern)

Das Périgord an der Dordogne kann man mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Auto (über Paris) erreichen.

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