Peer Steinbrück – Der Bundesfinanzminister zwischen Wirtschaftskrise und Neuverschuldung

Peer Steinbrück, ehemals Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und jetziger Bundesminister der Finanzen hat sich kein leichtes Amt ausgesucht. In den Resorts Wirtschaft & Finanzen ist er einer der Entscheidungsträger der Regierung.

Peer Steinbrück studierter Volkswirt im Ministerium

Steinbrück ist studierter Volkswirt und begann mit der Arbeit in Ministerien schon kurz nach seinem Studium. Mit Wirtschaft kennt er sich also aus. Seinen ersten Ministerposten bezog Peer Steinbrück 1993 in Schleswig-Holstein im Ministerium für Wirtschaft, Technik und Verkehr ab 1998 zog es ihn wieder nach Nordrheinwestfalen wo er zwei Ministerien leitete, als letztes das Finanzministerium.

Seit 2000 ist Steinbrück Abgeordneter im Bundestag und ab 2005 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. 2007 wurde er dann zum Bundesfinanzminister berufen.

Steueridentifikationsnummer und Wirtschaftskrise

Einige Kritik im Amt als Finanzminister, steckte er für die Steueridentifikationsnummer, die man nicht mehr los wird, ein. Der Big Brother Award war ihm damit sicher. Aber auch die Entscheidungen in den letzten anderthalb Jahren, während der Wirtschaftskrise sorgten dann und wann für Kritik.

Auch mit der Schweiz hatte er so seine Probleme, als er sich gegen das Schweizer Bankgeheimnis äußerte und der Deutsche Botschafter in das eidgenössische Pendant des Auswärtigen Amtes gleich zwei Mal geladen wurde um die Wogen zu glätten, wie zum Beispiel stern.de berichtet hatte. Von anderen Kritikpunkten gar nicht zu sprechen, die gab es wie bei jeder Regierung zu genüge.

Chat zur Finanzkrise mit Peer Steinbrück

Peer Steinbrück zeigt sich aber volksnah. Nun stellt sich, wie die Webseite des Bundefinanzministeriums berichtet, der Finanzminister einem Publikumsgespräch in einem Live-Chat zwischen 16 und 17h, wie er es schon am 28.Mai tat. Dort  kann man dann Fragen an den Bundesfinanzminister stellen und man bekommt auch prompt eine Antwort, wie die Werbung verspricht. Eigentlich eine nette Idee, meiner Meinung nach sollte man das für mehr Bereiche einführen.

3 Meinungen

  1. Schulden wären an sich in dieser Ausnahmesituation nicht das Problem, wenn wir nicht bisher auch schon hemmungslos über die Verhältnisse gelebt hätten. Das wiederum ist natürlich nur begrenzt Herrn Steinbrücks persönliche Schuld.

  2. Zugegeben, m it der Schweiz und auch mit Lichtenstein gab es einige Probleme, aber letzlich hatte er doch einen gewissen Erfolg gegen die Steueroasen, die ganz massiv zu bröckeln anfangen.

  3. Wie hätte denn Peer Steinbrückdenn anders reagieren sollen? Historisch hat sich gezeigt, dass das Keynesianische Modell funktioniert, wenn dann auch wirklich in guten Zeiten gespart wird. Vielleicht möchte ja P. Steinbrück einen 50 Euro Schein handsigniert von Helmut Kohl bei Tamundo.de ersteigern, um diesen in die leere Staatskasse zulegen. Die jetztige Situation wäre nicht so dramatisch, wenn wir schon zu Zeiten Kohls eine bessere Finanzpolitik betrieben hätten.

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