Mit Sicherheit stellt die Alters-Osteoporose noch den größten Anteil an den Erkrankungen. Die Zahl derer, die mit Osteoporose zu kämpfen haben, wird nach Schätzungen von Mediziner auf sechs bis acht Millionen Menschen hierzulande beziffert.
Osteoporose (Knochenschwund) wird diagnostiziert, wenn ein klares Missverhältnis zwischen dem Knochenaufbau und dem Knochenabbau vorliegt. Kann der Körper die für die Knochenbildung verantwortlichen Substanzen nicht schnell genug herstellen, sinkt der Stabilität und es kommt schneller und häufiger zu Knochenbrüchen. Dabei erkranken wesentlich mehr Frauen am Knochenschwund als Männer, weil die Produktion der Substanzen von Hormonen gesteuert wird und diese nach den Wechseljahren aus dem Gleichgewicht geraten. Bei jungen Menschen hat sich die Zahl der Erkrankungen aufgrund anderer Krankheiten erhöht, die als Folgeerkrankungen Osteoporose herbei führen können. Dazu gehören beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion, Rheuma und Diabetes millitus. Aufgrund der veränderten äußeren Bedingungen nimmt ihre Zahl ebenso zu, ähnlich wie Hauterkrankungen wie Gürtelrose.
Typische Symptome einer Osteoporose-Erkrankung sind Schmerzen in den Gliedmaßen und der Wirbelsäule. Kommt es zudem schon bei leichten Belastungen zu häufigen Knochenbrüchen oder einer zunehmenden Verkrümmung der Wirbelsäule kann schon fest davon ausgehen, an Osteoporose erkrankt zu sein.
Als natürliches Stärkungsmittel gilt immer noch Kalzium, das vorwiegend in Milch mit einem hohen Anteil vertreten ist. Selbstverständlich hat die Medizin inzwischen Medikamente entwickelt, welche den Knochenschwund abmildern können.