Nickelallergie: Häufigste Kontaktallergie

Denn die Nickelallergie wird durch Nickel hervorgerufen, der an die Oberfläche einer Legierung tritt und dann mit der Haut in Kontakt kommt. Da das Metall billig ist, wird es in sehr vielen minderpreisigen Produkten verwendet: Modeschmuck ist dabei nur ein Segment, denn die Nickelallergie kann auch durch den Kontakt mit Jeansknöpfen, Essbesteck und sogar in Kosmetika vorkommen.

Darüber hinaus findet sich auch ein Teil des Elements in unserer täglichen Nahrung.

Nickelallergie: Warum sie oft im Sommer auftritt

Die Nickelallergie tritt erfahrungsgemäß sehr oft im Sommer auf und das hat einen ganz einfachen chemischen Grund: Da Nickel wasserlöslich ist und Menschen im Sommer vermehr schwitzen wird das Element aus dem Trägerstoff herausgelöst und tritt an die Oberfläche, wo es in Kontakt mit der Haut kommt.
Besonders häufig betrifft die Allergie dabei Frauen, da diese viel öfter als Männer unter einer empfindlichen Haut leiden und somit prädestiniert für allergische Reaktionen sind.

Nickel vermeiden!

Wer also unter ein er Nickelallergie leidet sollte Nickel vermeiden, soviel ist klar. Dabei kommt es bei einem Gegenstand aber nicht unbedingt darauf an, dass dieser Nickel enthält. Entscheidend für den Grad des Allergierisikos ist nur, wie einfach sich das Metall an die Oberfläche begeben kann. Darüber hinaus zählt natürlich die Wasserlöslichkeit. Darum gilt:

  • Knöpfe (insbesondere an Jeanshosen) niemals auf nackter Haut tragen; wenn dies nicht zu vermeiden ist hilft es, die Knöpfe mit Stoff zu umspannen und den Gegenpart innerhalb der Hose mit etwas Stoff abzunähen.
  • Kosmetika mit Nickel sollten unbedingt vermieden werden. Im Zweifel kann man eine Produktanfrage an den Hersteller richten.
  • Schmuck aus dem Ausland oder sehr billigen Schmuck lieber vermeiden, um das Risiko zu minimieren.
  • Vor dem Kauf einer Brille sollte man ebenfalls darauf achten, ober der Rahmen Nickel enthält.
  • Wer sich ein Piercing stechen lassen möchte sollte vorher unbedingt testen lassen, ob eine Überempfindlichkeit gegen Nickel besteht.

3 Meinungen

  1. Millionen von Nickelallergikern mussten bisher notgedrungen nickelhaltige Gegenstände konsequent meiden oder mit Pflaster und Nagellack abdecken. Damit ist nun endgültig Schluss! Ein neuartiger Versiegelungskomplex schützt den Allergiker vor dem Kontakt mit Nickel.Die Nickelallergie ist mit die häufigste Kontaktallergie. Risikogruppe sind hauptsächlich Träger von Schmuck und Uhren, aber auch Knöpfe von Bekleidungsstücken oder andere Metallgegenstände können die allergische Reaktion auslösen.Die Symptome sind z. B. Juckreiz, Rötung oder Bläschenbildung an den Hautpartien, welche mit dem Nickelhaltigen Stoff in Berührung kommen.Ca. 9 Millionen Menschen haben diese Beschwerden besonders stark im Sommer, da durch den Schweiss auf der Haut besonders viel Nickel vom Metallobjekt ausgelöst wird.Gerade bei Schmuck findet man immer häufiger die Auszeichnung „nickelfrei“. Wer als Nickelallergie Geplagter nun aber denkt das sei die Lösung aller Probleme, der irrt! Laut einer EU-Richtline (94/27/EG vom 30.6.1994) dürfen all jene Bedarfsgegenstände als nickelfrei bezeichnet werden, die pro Woche weniger als 0,5 Mikrogramm Nickel pro Quadratzentimeter an die Haut abgeben. Jedoch ist auch diese geringe Menge ausreichend, um eine erneute allergische Reaktion hervor zu rufen.Daher war die Devise bisher den Hautkontakt mit nickelhaltigen Stoffen zu meiden. Das ist aber leichter gesagt als getan, den in vielen Alltagsgegenständen wie bei Knöpfen in Jeans, Schnallen an Schuhen und an Handys lauert der Nickel. Ein Unternehmen aus Bayern hat nun dieses Problem mit einem Versiegelungsspray gelöst. Einfach aufsprühen und trocknen lassen, schon ist der Gegenstand für einige Tage sicher versiegelt. SKINGUARD kommt ohne Nanotechnologie aus und kann daher bedenkenlos angewendet werden. Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet und verspricht für Millionen von Allergikern eine Lösung des Nickelproblemes. Dadurch kann jetzt Nagellack und Pflaster wieder seiner ursprünglichen Funktion zugeführt werden.

  2. Die Tipps finde ich super!!! Tzaziki hat aber auch viele Kalorien.

  3. Wie ihr mit kleinen Fitnessübungen gezielt Weihnachtsstress und Fresslust vermeidet, erfahrt ihr bei Fit im Alltag. Bereits online ist: „Plätzchenfrust wegboxen“ und „Völlegefühl wegkicken“ – mit extra Fitnessviedo und genauer Anleitung. Viel Erfolg damit!Fit im Alltag

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