Nick Wooster: Who the fxxx is Nick Wooster?

Etwas über Nick Wooster zu finden, erwies sich anfangs als sehr schwierig, ich selbst hatte noch nie etwas von ihm gehört. Umso spannender war es, nach und nach bei der Recherche auf einen charismatischen Mann mittleren Alters zu stoßen, der zu Recht als „The Internet Superstar Fashion Director“ (GQ) bezeichnet wird. Egal wo er auftaucht, er wird fotografiert. Er trägt Siebenachtel-Hosen mit Haifischen, schwarze Schuhe zu braunem Gürtel, Camo-Anzüge und Kravatten und sieht verblüffenderweise immer fantistisch aus. Was ist sein Geheimnis?

Karriere

Noch bevor die Bloggerszene Nick Wooster zu ihrer Modeikone machte, war er bereits in der Fashion Szene tätig. Begonnen hat seine Karriere bei Barney's New York als Buyer. Außerdem arbeitete er als Fashion Director bei Nieman Marcus und Bergdorf Goodman und seit kurzem auch für Gilt Man, Park & Bond als Consultant extraordinaire. Im Mai 2005 gründete Wooster erfolgreich „Wooster Consultancy“ und arbeitete u.a. mit Thom Browne, Mac Cosmetics und Chaiken Clothing zusammen.

Fashion Vorbild und Internet Stilikone

Auf die Frage „Sie sind momentan Fashion Vorbild und Internet Stilikone. Wie glauben Sie, kam es dazu, was hat andere dazu inspiriert?“ (Sartorialist) antwortet Wooster: „Ich kann es mir nur so erklären, ich habe es einfach gemacht, habe es drauf ankommen lassen. Mich gut zu kleiden ist einfach das einzige in meinem Leben, vor dem ich recht furchtlos bin; und ich fürchte mich vor vielem, aber nicht davor, etwas zu tragen. Schon als Fünfjähriger habe ich immer penibelst darauf geachtet, dass alles sitzt, auch bei meinem T-Shirt.“ Der „GQ“ sagt er auch: „Aber im Grunde genommen kann ich es selbst oft noch nicht glauben und frage mich, wie ist mir das passiert? Ich denke, ich hatte viel Glück. Ich weiß, wie ich mich kleide und das ist wohl das einzige, was ich kann, und es ist toll, wenn jemand das bemerkt.“ Seine Modekombinationen sind gewagt und einzigartig. Ob er einen Tipp parat hat? „Ich kann keine wirklichen Stylingtipps geben…“, sagt er lächelnd, „nur eins: wenn sich etwas nicht natürlich anfühlt, dann wird es aller Wahrscheinlichkeit nach, auch gekünstelt aussehen.“

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Wooster bei PROJECT

Seit 2011 ist Nick Wooster im Team von Project. PROJECT ist vielmehr als nur ein Contemporary Fashion Trade Event, das halbjährlich in New York und Las Vegas stattfindet. Andrew Pollard, Geschäftsführer von „PROJECT“, möchte damit Platform und Support für aufstrebende Brands in einem Business geben, das permanent 365 Tage im Jahr in Bewegung ist. PROJECT gibt jungen Künstlern die Möglichkeit, sich darzustellen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Pollard will ihnen Perspektive geben: „Wenn man zurücksieht, wie sich die Industrie entwickelt hat, müssen wir feststellen, dass sie aufgehört hat, jungen Brands die Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Wir können mit PROJECT jungen Talenten helfen, sich weiterzuentwickeln und ihnen eine Plattform zu geben, um ihren Geschmack, Style, Attitude und Lifestyle zu zeigen. Wir unterstützen sie dabei, sich durch diese sich konstant verändernde Branche zu bewegen, sich mit ihr zu bewegen, sich darauf einzustellen und zeigen ihnen, wie sie sich in ihr etablieren können. Wo geht die Industrie hin? Welche Trends sind gerade in Bewegung? Welche Talente gibt es da draußen? Was machen etablierte Brands, was sie von allen anderen unterscheidet? Wir wollen Brands helfen, ein finanziell erfolgreiches und langlebiges Business zu werden. Eine Platform schaffen, in der sich alle wohl fühlen, und wo Veränderungen stattfinden: sozial, kreativ und kommerziell… ein Cluster, wo alles zusammenkommt. An einem Ort, der die Branche verändert.“

PROJECT Wooster

Mit seinem „PROJECT Wooster“ zeigt Nick Wooster in seinem Teil der Show killer Menswear. Mit seinem Focus auf Mode aus Japan, öffnet er für PROJECT, das sich vor allem an US-Brands richtet, weltweit die Türen.“Ich fühle mich geehrt, dass PROJECT mir angeboten hat, Teil des Teams zu sein. Zunächst wusste ich nicht, was auf mich zukommt und die Art, wie dann alles zusammen gekommen ist, ist großartig, die Menschen, denen ich begegnen durfte, die Erfahrungen, alles, was mir hier passiert ist, das faszinierent mich.“ Vier Monate lang waren sie in Tokio unterwegs, um herauszufinden: Was wird „The next Big Thing“?

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Jim Moore, Creativ Directer der GQ über PROJECT: „Es ist eine großartige und exklusive Auswahl an selektiven Brands, und eine Meisterleistung, diese hier an diesem großen Ort zu vereinen. Man wird regelrecht weggepustet von der enormen Energie und Kreativität. GQ könnte seinen Job gar nicht machen ohne PROJECT.“ Project ermöglicht Individualität und Kreativität. Hier geht es noch um Fashion, Fashion, statt Hype.

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