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    Start » Neurodermitis im Winter: So können Sie sich vor der Kälte schützen
    Besser Leben

    Neurodermitis im Winter: So können Sie sich vor der Kälte schützen

    22. Dezember 20103 Minuten Lesezeit

    Was bringt denn nun unsere Haut in der kalten Jahreszeit so aus dem Gleichgewicht? Warum lässt uns Neurodermitis im Winter besonders leiden? Zum einen sind es die Extreme:

    Wir bewegen uns immer zwischen eisiger Kälte und trockener Heizungsluft. Das ist Stress für die Haut. Ihr wird extrem viel Feuchtigkeit entzogen und dadurch wird sie gereizt. Neurodermitiker leiden ohnehin schon unter einer Unterfunktion der Talg- und Schweißdrüsen und somit unter besonderer Trockenheit der Haut.

    Deshalb ist Neurodermitis im Winter noch einmal mehr unangenehm. Symptome wie raue, schuppige Haut, Ekzeme und heftiger Juckreiz treten häufiger und verstärkt auf. Jetzt ist es besonders wichtig genau darauf einzugehen, was die Haut braucht um einigermaßen gut durch den Winter zu kommen.

    Neurodermitis im Winter: Was wird benötigt?

    • Fetthaltige Creme
    • Rückfettende Badeöle und Duschgels
    • Wirkstoffhaltige Cremes bei Ekzemen
    • Hautverträgliche Kleidung
    • Raumluftbefeuchter bei Bedarf

     

    Neurodermitis im Winter: So wirds gemacht!

    1

    Die richtige Creme

    Benutzen Sie eine Creme mit hohem Fettanteil. Die Haut wird dadurch besser geschützt. Cremen Sie sich öfter am Tag großzügig damit ein. Das Fett schützt ihre Haut und hilft Feuchtigkeit besser zu speichern. Achten Sie beim Kauf darauf, dass keine Parfüme, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe enthalten sind. Bevorzugen Sie als Basis pflanzliche Öle. Das richtige Produkt muss nicht teuer sein, ganz im Gegenteil. Es kommt nur auf wenige wesentliche Inhaltsstoffe wie Fett an. Ist Ihre Haut bereits von Ekzemen befallen, benötigt sie zusätzliche Wirkstoffe. Kortison ist beispielsweise ein solcher Wirkstoff. Beachten Sie auch die Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe, denn es handelt sich um Arzneien, die nichts mit normaler Körperpflege zu tun haben.

    2

    Lauwarm duschen und baden

    Wer öfter heiß duscht oder badet, trocknet die Haut aus. Lauwarmes Wasser zu benutzen ist eine gute und gesunde Alternative. Trotzdem bleibt Duschen und Baden für die Haut „anstrengend“, weil viel Feuchtigkeit entzogen wird. Sie können dem entgegenwirken, indem Sie rückfettende Badeöle und Duschgels benutzen, die einen Schutzfilm um die Haut legen. Wichtig ist sich danach vorsichtig abzutrocknen, um diesen auch zu erhalten.

    3

    Die richtige Kleidung

    Kennen Sie das Gefühl im Wintermantel und mit warmen Stiefeln in ein gut geheiztes Kaufhaus zu gehen? Das Ergebnis sind in der Regel Schweißausbrüche. Leiden sie unter Neurodermitis im Winter, ist das Ergebnis vorprogrammiert: Juckreiz, schuppende Haut und Ekzeme. Ziehen Sie sich deshalb in mehreren dünnen Schichten an. Das schafft einen besseren Temperaturausgleich. Auch die Materialien der Kleidung sind nicht unwesentlich. Seien Sie wachsam, was Unverträglichkeit anbelangt.

    4

    Mehr Luftfeuchtigkeit in Räumen

    Wie bereits erwähnt schadet die trockene Heizungsluft der Haut. Sorgen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit in den Räumen, in dem Sie mehrmals täglich für ca. 10 Minuten lüften. Auch Raumluftbefeuchter können durchaus sinnvoll sein.

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