Nein, nein, nein…

Auf ein deutliches „nein“ hört das Töchterchen  zwar, schein es aber eher als Ansporn zu verstehen, die nächste Schandtat ganz fix zu vollenden. Schließlich folgt einem „nein“ stets die herbei eilende Mama. Einmal vom einen Vorhaben abgebracht, peilt die Süße gleich das nächste Objekt der Begierde an. Bevorzugte Krabbelziele sind Kabel, CDs, Musikanlage oder Steckdosen. Kuscheltiere, bunte Klötzchen, egal ob aus Holz oder Plastik sind abgemeldet.
 
Krabbelstress

Auf der letzten Geburtstagsparty hat sich unser Kind dadurch beliebt gemacht, dass es zwei Bierflaschen und einen Salatteller vom Tisch geworfen hat. Dabei war es längst nicht so, als hätten wir das Töchterchen  unbeaufsichtigt durch die Gegend krabbeln lassen. Nein, das hat es alles im Sitzen erledigt, auf Papas Schoß. Nun ist es ja eigentlich ganz schön, wenn das Kind neugierig die Welt entdeckt, aber es ist auch sooo anstrengend.

Gar nicht Krabbeln – auch eine Option

Noch vor ein paar Tagen konnte ich – Verständnis heuchelnd – grinsen, wenn andere  Mütter sagten: „Genieß noch die ruhige Zeit, bis sie erst mal krabbelt.“ Stress, weil das Kind krabbelt schien schwer vorstellbar. Vielleicht bin ich auch davon ausgegangen, dass Ella gar nicht krabbelt, sondern gleich läuft, aber das dann auch erst mit einem Jahr. Dann hätten wir ja noch ein bisschen Ruhe gehabt.  War schließlich bei meiner kleinen Nichte auch so. Und die beiden sind immerhin verwandt…   
 
Ein kleines süßes Brathähnchen
 
Bei uns ist nun selbst auf dem Wickeltisch Action angesagt. Eben noch ließ sich Ella mit einer Packung Feuchttücher zum Stillhalten während des Wickelns überreden, jetzt  hält dieser Effekt  maximal zwei Sekunden an. Dann dreht sich die Süße wie ein kleines Brathähnchen.  Mal schauen, was sie sich als nächstes einfallen lässt…

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