Mythos Germania in Berlin

Initiator der Ausstellung ist der Verein Berliner Unterwelten E.V. Vor allem die Baumaßnahme zum Wiederaufbau sind nicht nur aus historischer, sondern auch aus städtebaulicher Sicht sehr interessant. Der Verein hat beispielsweise Dokumente, Fotos und andere Ausstellungsstücke zu der von Albert Speer entworfenen „Große Halle“,  gesammelt. Dieses Bauwerk sollte für 180.000 Menschen bieten. Adolf Hitler hatte den Entwurf maßgeblich beeinflusst, worin sich einmal mehr der Größenwahn zeigt, der schon in der gesamten Idee von „Germania“ zu sehen ist. Berlin sollte durch monumentale Bauwerke zur Welthauptstadt werden, so der Plan.

Die Ereignisse im Zuge des Zweiten Weltkrieges mit der schweren Zerstörung der Stadt verhinderten die Fertigstellung der meisten Bauwerke. Dennoch sind natürlich noch heute Spuren der NS-Zeit in der Hauptstadt zu finden. Die Ausstellung ist absolut spannend und bleibt für Interessierte nicht nur an der fachlichen Oberfläche: An jedem zweiten Mittwoch im Monat finden kostenlose  Vortragsreihen statt. Im März wird sich Michael Richter in seiner Funktion als Architekt und Leiter der Ausstellung mit dem Thema „Architekten und Ingenieure unter Albert Speer“ befassen.

Der reguläre Eintritt zur Ausstellung ist zwar nicht gratis, aber dafür günstig: Erwachsene zahlen 6, Kinder 4 €. Der Ausstellungsort befindet sich in der Nähe des Mahnmals für die ermordeten Juden Europas und liegt somit sehr zentral. Für Touristen ist dieser Ort also sehr gut mit Bus, U- oder S-Bahn zu erreichen.
Ort:

Pavillon
Gertrud-Kolmar-Str. 14 / Hannah-Arendt-Straße
10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:

täglich 11.00 bis 19.00 Uhr

Eintritt:

Erwachsene zahlen 6, Kinder 4 €

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