Mythen und Wahrheiten im Zukunftsmanagement (Teil 10)

Mythos Nr. 10: Zukunftsmanagement ist Luxus.

Nice to have nennen die Angelsachsen, was sie für nicht überlebenswichtig halten. Die Schwaben sind da deutlicher. Für sie ist es Schmuck am Nachthemnd. So oder ähnlich sieht ein beträchtlicher Teil der Unternehmer und Manager das Zukunftsmanagement. Ein Vortrag auf der Jahrestagung hier, ein Newsletter dort und bei besonderen Gelegenheiten mal ein Visionsworkshop, der aber möglichst auf ein zwei Tage zu beschränken ist. Man leistet sich halt auch mal was. Ansonsten kümmert man sich lieber um das Tagesgeschäft.

Wirklichkeit: Lässt man ein beliebiges Publikum den Teil des finanziellen Erfolges eines Unternehmens schätzen, der von der langfristigen Ausrichtung abhängt, pendeln sich die Werte irgendwo um 70 Prozent ein. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass für die Festlegung eben dieser Ausrichtung in der Regel nur zwei bis fünf Prozent der Zeit aufgewendet werden.

Wenige erkennen, dass jede Unternehmensleitung bereits Zukunftsmanagement betreibt. Jede getroffene Entscheidung basiert auf den Zukunftsannahmen desjenigen der sie fällt. Nur Leider bestehen diese Annahmen oft unbewusst, sind nicht valide fundiert worden und werden im Zeitablauf nicht überprüft. Sie haben also gar nicht die Wahl, ob Sie Zukunftsmanagement betreiben sollen. Sie tun es und sie haben es schon immer getan. Die Frage ist nur, ob Ihr Zukunftsmanagement dem aktuellen Stand der Methodik und Technik entspricht.

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