Mount Saint Michel: Klosterfestung in Frankreich

Mount Saint Michel ist nicht nur Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Normandie, sondern auch Themengeber für vielfältige Geschichten und Mythen. So pilgern jedes Jahr über drei Millionen Besucher aus der ganzen Welt zum Mont Tombe (Grabesberg) und hören sich seine Geschichte an.

Mount Saint Michel: Mythos mit Erzengel Michael

Es schlägt das Jahr 708, als der Bischof Aubert von Avranches im Traum der Erzengel Michael erschien und ihn aufforderte, auf der Felseninsel im Ärmelkanal eine Kapelle zu errichten. Der Bischof nahm den Traum nicht ernst – zum Unmut des Erzengel Michaels. Dieser kehrte zurück und brannte Bischof Aubert von Avranches einen Lock in den Schädel.

Das war Argument genug für den Bischof um der Aufforderung Micheals Folge zu leisten und ließ ein erstes Sanktuarium zu Ehren des Erzengels auf dem Mount Saint Michel errichten. Soweit die Legende, die über Jahrhunderte Pilger dazu veranlasste, an die Küste Frankreichs zu der Sehenswürdigkeit zu pilgern.

Rund zweihundert Jahre später wurde der Bau der Klosteranlage Mount Saint Michel weiter vorangetrieben, doch sollte es rund 800 Jahre dauern, bis das komplexe Bauwerk beendet wurde. Diese bewegte Geschichte bezeugt die Architektur und die unterschiedlichen Bauabschnitte der Anlage. Der Mount Saint Michel war Kirche, war Kloster und gefürchtetes Gefängnis.

Ritter Artus auf dem Mount Saint Michel

Während der ewigen Bauarbeiten soll einer anderen Legende nach der heilige Gral, bekannt aus diversen Ritter- und Mittelalter-Erzählungen, in den Gemäuern der Festung versteckt worden sein. Der überaus prominente Ritter Artus soll der Artus-Sage nach sogar schon bis auf die Felseninsel von Mount Saint Michel gekommen sein und mit einem Drachen gefochten haben, doch gefunden hat den Gral bisher noch niemand. Doch was nicht ist, kann bekanntlich ja noch werden…

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