Mit dem Motorola EX225 gibt es das nächste Facebook-Handy

Auf dem ersten Blick sieht es aus wie jedes andere Smartphone von Motorola. QWERTY-Tastatur, etwas zu dick geraten und ein kleiner Bildschirm im 4:3 Format. Das Motorola EX225 kann aber noch mehr und das ganz ohne Android Betriebssystem.

Motorola EX225 mit Brew Betriebssystem

Was ist Brew? Qualcomm, dessen Chipsatz auch im EX225 verbaut ist, offeriert an seine Kunden ein eigenes Betriebssystem namens Qualcomm Brew. Es ist deswegen günstiger als Android, weil Qualcomm auf die hohen Nutzungsabgaben verzichtet, die Google von seinen Android-Partnern einfordert. Optisch sieht es Android recht ähnlich und ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster zu sagen, dass Brew auf den Android-Code aufbaut, der bekanntlich Open-Source ist. Der Vorteil wird sich im noch ungenannten Preis niederschlagen, der aber unter 200 Euro liegen dürfte. Dazu trägt auch die Technik von vorgestern bei.

Technischer Durchschnitt und schwache Facebook-Integration

Über der vollwertigen Tastatur befindet sich ein 2,4 Zoll großer Bildschirm mit einer nicht bekannten Auflösung. Schauen wir auf andere Smartphones von Motorola im unteren Preissegment so treffen wir auf die HVGA-Auflösung, sprich 480 x 320 Pixel. Es ist also anzunehmen, dass auch das Motorola EX225 mit dieser Auflösung ausgestattet sein wird. Die Kamera auf der Rückseite des Gerätes verfügt über 3 Megapixel, eine Frontkamera gibt allen Anschein nicht.

Bei der Integration von Facebook, greift Motorola auf die gleiche Lösung zurück wie HTC beim HTC ChaCha und HTC Salsa. Beide haben einen zusätzlichen Button verpasst bekommen, der durch einen Klick Facebook im Browser öffnet, bzw. die App, insofern diese angeboten werden sollte.

Dieses Facebook-Handy ist daher nichts besonderes, nicht mal für Facebook-Junkies.

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