Der Mini Kredit, der zur Existenzgründung von der EU vergeben wird, soll die Hemmungen abbauen, die oftmals vor der Selbständigkeit stehen. Doch vor allem die Arbeitslosigkeit in Europa will man mit der soeben beschlossenen Maßnahme in den Griff bekommen.
Die Arbeitsminister aller 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben in Brüssel entschieden, dass Mikrodarlehen von bis zu 25.000 Euro für Arbeitslose vergeben werden sollen, die damit ihr eigenes Geschäft eröffnen wollen.
Ein Mini Kredit für Arbeitslose hilft bei der Umsetzung von Geschäftsideen
Ein solcher Minikredit steigert die Chancen, nicht mit seiner Geschäftsidee baden zu gehen, bevor sie überhaupt umgesetzt werden kann. Da Banken gerade Existenzgründern, die zuvor Teil der steigenden Arbeitslosenstatistik waren, Kredite nur zu erschwerten Konditionen geben, können mit der Hilfe der EU auch jene Unternehmensgründer Startkapital bekommen, bei denen das Risiko von den Banken als zu uninteressant angesehen wurde.
Die Hilfe zur Selbsthilfe wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich in den Ländern der sogenannten Dritten Welt angewandt. Im Zuge der Wirtschaftskrise und immer weiter steigenden Arbeitslosenzahlen in ganz Europa hat das Europaparlament nun die Idee auch für die eigenen Gefilde übernommen. Die hierfür bereit gestellten Summen können 45.000 von den 23 Millionen Arbeitslosen unter die Arme greifen.
Die Existenzgründung mit der EU bietet eine echte Perspektive
Die Anträge für die Mikrokredite können ab sofort eingereicht werden, das Geld wird dann ab Juni ausgeschüttet. Die Rückzahlungsmodalitäten sind noch nicht vollständig geklärt, doch kann man davon ausgehen, dass die Laufzeiten sehr lang und die Zinssätze sehr gering sein dürften.
Mit guten Geschäftsideen und dem Mini Kredit kann die Existenzgründung mit der EU nicht nur den Start zur Selbständigkeit markieren, sondern auch Arbeitslosen eine echte Perspektive liefern und zu Erfolg verhelfen.
