Migräne-Attacken begleiten die Betroffenen gleich über mehrere Stunden und lassen kaum noch ein organisiertes Leben zu. Die pulsierenden und stechenden Schmerzen, die meist in einer Kopfhälfte auftreten, belasten den Patienten nicht nur körperlich, sondern auch psychologisch. Zudem treten noch weitere Begleitsymptome auf, die ein konzentriertes Arbeiten fast unmöglich machen. Typische Begleiterscheinungen sind Appetitlosigkeit, Erbrechen, Licht- und Geruchsempfindlichkeit sowie teilweise neurologische Ausfälle.
Zum Glück konnten Mediziner in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte bei der Behandlung von Migräne machen. Die Vielfältigkeit ihres Auftretens macht eine genaue Analyse bei jedem Erkrankten notwendig. Zunächst muss man aber festhalten, dass Migräne nicht heilbar ist, sie kann nur erheblich in ihrer Zahl des Auftretens reduziert und in ihrer Form abgemildert werden. Dafür müssen Arzt und Patient die Art des Auftretens genau Analysieren und mögliche Auslöser feststellen. In Kombination mit ausgewählten Medikamenten lässt sich auf diese Art die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern.
Um schon früh der Migräne entgegen treten zu können, sollte man bei öfter auftretenden Kopfschmerzen sofort einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen, ob es sich um eine Migräne handelt oder die Kopfschmerzen eine andere Ursache haben.