Methoden gegen das Schnarchen: was wirklich hilft

Es gibt zahlreiche Geräte, die das Schnarchen verhindern sollen. Doch meist leeren sie nur unser Portemonnaie und bringen doch nichts. Hier sind Alltagstricks, die viel besser wirken.

1. Leichte Kost

Essen Sie nach 18:00 Uhr keine schweren Mahlzeiten mehr. Denn sonst wandert das Blut für Stunden raus aus den Schleimhäuten, runter in die Verdauungsorgane. Das Schnarchen ist vorprogrammiert!

2. Nase duschen

Befeuchten Sie Ihre Nase täglich direkt vor dem Schlafengehen mit einer Meersalzlösung. Lösen Sie hierfür neun Gramm Meersalz in einem Liter lauwarmem Wasser auf. Neigen sie den Kopf über dem Waschbecken zur Seite. Die Kochsalzlösung mit einer Nasendusche, die Sie für etwa zehn Euro in Drogeriemärkten und Apotheken erhalten, in das rechte Nasenloch spülen und durch das Linke abfließen lassen. Dabei können Sie durch den Mund weiter atmen. Wechseln Sie die Seite und lassen Sie den gesamten Liter Wasser durch die Nase laufen. Klasse gegen das Schnarchen!

3. Den Kiefer schienen

Ist der Unterkiefer verkürzt, können vom Zahnarzt maßgefertigte Kieferschienen helfen. Sie kosten jedoch leider bis zu 1000 Euro. Allerdings halten sie den Unterkiefer vorne und verhindern, dass die Zunge zurückfällt und so die Mundatmung blockiert.

4. Schräg Schlafen

Stellen Sie Ihr Lattenrost am Kopfende eine Handbreit höher. Oder Sie legen einfach zwei dicke Bücher unter die Bettbeine oder kaufen eine Betterhöhung. Wichtig: Anti-Schnarch-Kissen die nur den Hals-Kopf-Bereich erhöhen, fördern das Schnarchen eher, da sie die Atemwege abknicken können.

5. Stabile Seitenlage

Zwei alt bewährte Tricks mit demselben Erfolg: Seitenlage mit einem zusammengerollten Handtuch oder einem Seitenschläferkissen im Rücken stabilisieren. Genauso effektiv, aber deutlich unbequemer: T-Shirt mit eingenähtem Tennisball. Beide Methoden verhindern, dass Zunge und Unterkiefer in Rückenlage zurückrutschen.

6. Gutes Klima

Die Schleimhäute in Nase und Rachen mögen es feucht und kühl. Denn sonst rasseln sie beim Schlafen, weil sie anschwellen. Schlafen Sie bei 18 Grad und einer Raumluft-Feuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. Das bekommen kontinuierlich allerdings nur Luftbefeuchter hin. Eiseskälte und Zugluft bewirken Gegenteiliges.

7. Relax-Ritual

Entspannung hält die Muskulatur in einem guten Tonus. Also abends 20 Minuten gezielt entspannen. Es reichen auch schon sanfte Klänge von klassischer Musik oder einfach nur Wellenrauschen. Keine gute Idee ist jedoch ein heißes Entspannungsbad, denn das dehnt die Schleimhäute aus.

8. Pfunde reduzieren

Fett macht es sich von Kopf bis Fuß im Körper bequem. Auch am Zäpfchen, in Rachen und Hals. Das verengt die Atemwege und lässt Gewebestrukturen beim Schlafen geräuschvoll flattern. Also versuchen Sie Ihr Gewicht zu reduzieren!

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 100926629, Alex Bramwell

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