Mercedes CLA Test: Fahrspaß in der CLS-Kompaktversion

Wenn schon, dann der CLA 45 AMG? Oder immerhin der CLA 250 4Matic? Unsinn, auch der Mercedes CLA 200 lässt die Freude am Fahren nicht zu kurz kommen, wie wir im August beim Mercedes-Benz Bloghouse 2013 erfuhren.

Hübsch ist er, unser CLA 200. In elegantem Weiß mit großzügig dimensionierten Felgen. Die Frontpartie niedrig und ein bisschen angriffslustig, die Seite gestreckt, das Heck konisch zulaufend. Die Umhängetasche verschluckt der 470 Liter fassende Gepäckraum vom viertürigen Mercedes Coupé geradezu. Nun die rahmenlose Tür aufgemacht und hinein in die Nobellounge – der Fahrgastraum unseres CLA ist vollständig mit tabak-braunen Tierhäuten verkleidet, veredelt von schwarzen Teppichen und Türverkleidungen. Großartig. Zudem gibt’s Sportsitze mit Aluminiumtrimm, die so augenfällig wie gemütlich sind. Den Shifter an der Lenksäule auf D, und der Mercedes CLA Test kann starten.

 

Fahrspaß beim Mercedes CLA Test

Rasch legt der Mercedes CLA 200 an Tempo zu, sein Vierzylinder-Ottomotor mobilisiert ja 115 kW/ 156 PS auch und wuchtet 250 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Diese Kraft schickt das 7G DCT-Getriebe die Vorderräder. Die Schaltvorgänge absolviert der Siebenstufen-Doppelkupplungs-Automat diskret, die Drehzahl bleibt gering, das Geräuschpegel im Interieur dadurch ebenfalls. Der satte Durchzug veranlasst, dass wir so schnell wie unbewusst erheblich jenseits vom Landstraßen-Höchsttempo unterwegs sind. Kein Thema für die souverän verzögernden Bremsen des CLA. Bisweilen gibt der Auspuff ein wenig Laut, was dem flotten Auftritt keinesfalls abträglich ist, doch abgesehen davon zeichnet sich der Mercedes CLA Test durch angenehme Ruhe aus.

  

Der CLA 200 ist ein Ausbund an Dynamik

Darüber hinaus brachte der Mercedes CLA Testbericht zutage, dass der kleine Bruder des CLS sich nicht weniger sportlich pilotiert werden kann als der große Hecktriebler: Antriebseinflüsse lassen sich in der direkten und exakten Lenkung nicht feststellen, was noch weiter dazu verleitet, den sowieso wendigen Baby-Benz noch zackiger durch gewundenen Kurven in der bergigen Eifel zu bewegen. Hierzu trägt auch die reichlich straffe, aber keineswegs ungebührlich hart ausgelegte Aufhängung vom Mercedes CLA wesentlich bei.

Sonnige Zeiten im Mercedes CLA

Der Instrumententräger wusste beim Mercedes CLA Test mit seiner Übersichtlichkeit zu gefallen – ausgenommen des nachträglich aufgesetzt aussehenden Bildschirms. Die Verarbeitungsgüte tadellos, Klavierlack, Leder und Aluminium erzeugen eine luxuriöse Atmosphäre. Durchs beachtliche Panoramaglasdach beleuchtet die Sonne den wegen der kleinen Fenster sonst recht düsteren Innenraum. Bei soviel Licht weist auch das Fazit vom CLA Probefahrt keinen Schatten auf: Der ab 31.862 Euro erhältliche CLA 200 ist absolut empfehlenswert.

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