Mensch, jetzt reib´ doch nicht soo!

Wenn Ihre Frau sich am Strand so oder so ähnlich äußert, dann geht es um die korrekte Verwendung von Sonnenschutzpräparaten. Rachel Haywood vom Mount Vernon Hospital in Northwood hat nämlich ein bisserl experimentiert. Dabei hat sie heraus gefunden, dass Sonnenschutz auf der Haut nur dann entsteht, wenn das Präparat nicht einmassiert wird.

Sinnvoller Schutz sei nur dann gegeben, wenn die Creme als leichter Film auf die Haut aufgebracht werde und dort dann Gelegenheit zum selbständigen Abtrocknen erhalte. Offenbar verändert ein Einmassieren die optischen Eigenschaften der im Präparat enthaltenen Filterbestandteile. Möglich sei aber auch, dass sich das Schutzmittel in Hautfältchen und Drüsen verteile, so dass für die größere Fläche der Haut nicht genügend übrig bleibe.

Frau Haywood hat festgestellt, dass Menschen mit einmassierter Sonnencreme praktisch genau so wenig Schutz haben, wie Menschen ohne Schutzpräparat. Also! In Zukunft immer die Creme auf dem Balg lassen. Auch wenn´s eklig ist…

Im Übrigen sei in diesem Zusammenhang gern noch einmal wieder darauf hingewiesen, dass Ärzte schon seit Jahren davor warnen, sich allein auf Sonnencremes zu verlassen. Besser ist es, die Sonne möglichst zu meiden oder sich zumindest mittels Hut, Brille und Bekleidungsstücken zusätzlich zu schützen. Ob auch das massive Einpanieren mit Sand, wie es die Dame auf dem Foto (Quelle: PixelQuelle.de) betrieben hat, hilft, müsste sicherlich erst noch untersucht werden.

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