Menarche: Wie man als Mutter mit der ersten Periode umgeht

Neben den hormonellen Veränderungen, die die Menarche mit sich bringt, haben junge Mädchen und deren Mütter (bzw. Väter, wir wollen hier ja niemanden ausschließen) vor allem mit den seelischen und körperlichen Neuerungen zu kämpfen.

Die Veränderungen nach der Menarche

Die Menarche wird bei Mädchen gern als das Beginn der Pubertät gewertet und das ist bekanntlich kein einfaches Alter. Jede Frau kennt das, dafür muss man nicht mal Kinder haben, denn die meisten können sich auch noch gut genug an die eigenen pubertären Jahre erinnern: Die Hormone üben sich in stetiger Karussellfahrt, der Körper wird zunehmend weiblicher und auffälliger für Gleichaltrige, die Haut ist unrein und die Schmerzen während der ersten Perioden sind bei vielen Mädchen auch sehr einprägsam.

Insgesamt muss man sich sehr stark mit den Neuigkeiten, die einem da ungeahnt ins Haus flattern, auseinandersetzen und das ist nicht nur für die Mädchen eine Herausforderung, sondern auch für deren Mütter.

Wie Mütter mit der Menarche umgehen können

Die meisten Mädchen wenden sich an die Mutter wenn sie ihre erste Regelblutung bemerken. Das kann natürlich unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, je nachdem, wie alt das Mädchen ist und wie gut es über die weibliche Sexualität aufgeklärt ist.

Im Durchschnitt findet in Europa die Menarche zwischen dem 11,5 und 14,5 Lebensjahr statt, doch gerade, wenn die Mädchen jünger sind, kann es zu Verunsicherungen kommen. Als Mutter oder Vertrauensperson sollte man entspannt reagieren. Hektik zu verbreiten ist ebenso wenig angesagt, wie die Indiskretion vieler Mütter, die das Einsetzen der Tage überall stolz verkünden, als wäre es ein einmaliges Naturspektakel.

Darüber hinaus sollte man, ist dies vorher noch nicht geschehen, ein paar aufklärende Worte sprechen. Aber bitte nicht im Oberlehrerton. Letztlich ist Verständnis wichtig. Wenn die Tochter Fragen hat, dann kann man diese gern beantworten, das sollte man auch anbieten, aber bitte seien Sie als Mutter nicht erbost, wenn sich Ihr Kind lieber mit der besten Freundin oder der großen Schwester etc. austauschen möchte oder lieber erst einmal nur für sich bleibt.  Man kann in diesem Fall einzig anbieten, dass sie sich im Internet informieren kann. Eine der beliebtesten Adressen ist diese.

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