Mariä Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt ist der volkstümliche Name des Festes, das erstmals im 5. Jahrhundert in Jerusalem gefeiert wurde. Angeblich sei Maria, die Mutter Jesu mit Leib und Seele von Gott in den Himmel aufgenommen worden. Allerdings wurde dieser Glaube erst 1950 von Papst Pius XII dogmatisiert. So mancher Kirchenhistoriker ist der Meinung, es sei Pius vor allem darum gegangen, überhaupt ein Dogma zu verkünden.

In den orthodoxen Kirchen ist das Marienfest mit einem zweiwöchigen Fasten verbunden.

An Mariä Himmelfahrt werden Kräuter gesammelt und in der Kirche geweiht. Die sollen dann gegen Unwetter und Krankheiten helfen sowie den Kühen beim Kalben. Wenn es ganz dicke kommt, können die getrockneten Kräuter auch im Ofen verbrannt werden. Das hilft dann sogar gegen Blitzschlag. Wie so vieles kann auch diese Kräuterweihe auf vorchristliche Bräuche zurückgeführt werden, die mit der Zeit Christianisiert wurden. Zeitweise in Vergessenheit geraten, lebt dieser alte brauch heute in manchen katholischen Gegenden wieder auf – sicherlich auch bestärkt durch das Bedürfnis nach einer sanften alternativen und ganzheitlichen Medizin.

Zwischen sieben und 99 Kräuter gehören in den traditionellen Strauß – natürlich eine magische Zahl. Dazu gehören auf jeden fall Schafgarbe, Baldrian, Arnika, Kamille und Pfefferminze.

Insgesamt werden allen Pflanzen, die in dieser Zeit der besonderer Marienverehrung blühen, große Heilkräfte zugeschrieben. Denn der Legende nach soll sich ein wunderbarer Duft verbreitet haben, als Christus selbst nach dem Tod seiner Mutter auf der Erde erschien, um sie in den Himmel zu geleiten.

Die Legende von der Aufnahme Mariens in den Himmel will erklären, warum es keinen Ort gibt, an dem ihre Gebeine verehrt werden. Eine andere Geschichte weiß zu berichten, dass das Grab Mariens bei der Öffnung voller Rosen war, ihr Körper aber nicht mehr gefunden wurde. (An was erinnert mich das bloß?)

Im Saarland ist heute frei!

6 Meinungen

  1. Bei diesem Titel würde ich erwarten das man surfen kann…oder den Mutanten füttern…oder ein bischen mit der Bombe parlieren..oder…

  2. „Danke, daß Sie sich entschieden haben, den Aufzug zu reinigen…“

  3. Chefarztfrauenfreund

    Ja da kommt doch bloß zusammen was zusammen gehört, oder?.Was ist denn der Unterschied zwischen so genanntem Aberglauben und dem, was Nichtabergläubige,aber,Gläubige als nicht Abergläubisch betrachten? Für Christen, Moslems und Buddhisten ist der Unterschied klar. Für die absolut überwiegende Mehrheit der Menschen allerdings ist das nicht zu Erkennen. Diese „Heiden“ sagen „Wo sind denn da Kleider“ (die des Kaisers natürlich)..Auch wenn die Polemik ja ganz nett sein könnte, sie schmeckt halt nach eingeschlafenen Füßen, wenn sie in dieser Weise mit diesem Gschmäckle von einem Evangelen kommt.

  4. I.Müller (Marketing Potsdam)

    Hab es mal ausprobiert. Leider war meine familie nicht so begeistert.

  5. Man kann auch noch andere leckere Gerichte mit Brennnessel zaubern. Ich habe ein mal Pfannenkuchen mit kleinen Brennnessel Spitzen gemacht, hat auch geschmeckt.

  6. Brennnessel läßt sich sehr einfach als köstlichen Brotaufstrich; das Pestoprinzip als Marmelade, verarbeiten ! So kann diese überaus gesunde, aber generell verschmähte Pflanze gut auf dem allgemeinen Speiseplan etabliert werden.
    Nähere Infos auf meiner Website und Rezept stelle ich auch gerne zur Verfügung.
    Peter becker

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