Das igluzeltartige Bettchen von Nomad hat sich übrigens schon mehrfach bestens bewährt. Alles ist so easy aufzubauen wie beschrieben und Ella schläft ganz prima in ihrem „Zelt“. Bei unserem jüngsten England-Besuch bei der Verwandschaft musste unsere Süße wegen des Zelt-Bettchens sogar die Eifersüchteleien von Cousinchen Mieke (2) über sich ergehen lassen. Klein Mieke hat nämlich ein ähliches Reisebettchen und musste ihr heiß geliebtes „tent“ an das deutsche Cousinchen abtreten – nicht ohne ein paar Tränen zu vergießen.
Britisches Babystühlchen im Test
In London hat Ella dann auch gleich Miekes transportables Babystühlchen getestet. Funktionierte ebenfalls prima. Die Sitzfläche wird aufgepustet und kann dann an jedem normalen Stuhl festgeschnallt werden. Ich war so begeistert, dass ich – wieder in der Heimat – gleich in einem Hamburger Babymarkt für unseren nächsten Übernachtungsausflug am Wochenende einen ähnlichen Babysitz erstehen wollte.
Schwerer „Dauerbrenner“
Was die Verkäuferin dort als „Dauerbrenner“ anpries, sah jedoch anders aus: Eine sperrige, schwere, Plastikschüssel, die nicht im entferntesten an die englische Variante eines Babyreisesitzes erinnerte. Erst auf mein Nachfragen, ob man denn da nichts anderes in Laden habe, holte die Verkäuferin etwas heraus, das Miekes Stühlchen ähnlich sah, auch aufblasbar war, leicht und überhaupt nicht sperrig. Der Preis dieses tragbaren Erhöhungssitzes war mit 29.95 Euro der gleiche, wie der des Plastikungetüms. Doch warum nur, war mir der sperrige Sitz überhaupt zuerst angeboten worden und dann auch noch als „Dauerbrenner“ angepriesen worden? Sind wir Deutschen wirklich ein Volk, das auf umständliche, schwere Ungetüme steht?
