Die Symptome der Erkrankung sind relativ schmerzlos, und werden dadurch nur selten ernst genommen. Die Lymphdrüsen – am Hals und im Nacken – schwellen an, sind jedoch schmerzlos.
Die Symptome bei Lymphdrüsen-Krebs sind sehr unterschiedlich. Die Krankheit beginnt schleichend mit schmerzlosen, geschwollenen Lymphdrüsen oftmals zunächst im Hals – Nacken Bereich. Die betroffenen Lymphdrüsen (Lymphknoten) können aber auch in der Achselhöhle, in der Leiste, versteckt im Brustkorb oder in der Bauchhöhle sitzen und die Schmerzen lassen sich nicht immer klar definieren.
Weitere Symptome sind: Müdigkeit; Abgeschlagenheit und Leistungsschwäche; Fieberschübe, nächtliche Schweißausbrüche ohne erkennbare Infektion; Gewichtsverlust von mehr als zehn Prozent des Körpergewichts innerhalb von sechs Monaten; Appetitlosigkeit; Juckreiz am ganzen Körper und länger als 14 Tage anhaltender Husten. In seltenen Fällen kommt es zu Lymphknotenschmerzen nach Alkoholgenuss.
Morbus Hodgkin wird in 4 Stufen aufgeteilt. In den Stadien eins und zwei erhalten die Patienten eine Strahlentherapie, in den Stadien drei und vier wird eine systematische Chemotherapie durchgeführt, meist wird diese mit einer Strahlentherapie kombiniert. Die Heilungschancen stehen bei dieser Erkrankung im Allgemeinen sehr gut, da sie relativ früh erkannt werden kann.
Jedoch gilt auch hier: je weiter der Krebs fortgeschritten ist, umso schlechter sind die Prognosen.