Lenovo IdeaPad A100: Billiges Tablet mit Google Android

Die Namensspielchen der Hersteller sind immer wieder beeindruckend. So kann man das Lenovo IdeaPad A100 bereits als Lenovo IdeaPad A1 in Asien kaufen und darf es hierzulande nicht mit dem Acer Iconia Tab A100 verwechseln. Verwirrt genug? Dann wird es Zeit für das 200 Euro Tablet im Detail.

Lenovo IdeaPad A100 aus billigem Plastik und gleichem Gefühl

Mit Plastik wird seit der Erfindung des Aluminium-Unibody Designs von Apple eine gewisse Ramschwirkung assoziiert. Selten gelingt es den Herstellern etwas hochwertiges aus Plastik mit gleichem Gefühl zu produzieren, da fällt mir spontan auch nur das allererste Samsung Galaxy Tab ein. Das war bekanntlich ein 7 Zoll Tablet, was der Größe entspricht, die das Lenovo IdeaPad Tablet aufweist. Das glänzende Plastik lässt sich auf der Rückseite am Mittelpunkte problemlos eindrücken, ist auf der Vorderseite unter Lichteinwirkung ein spiegelnder Problemfall und man sieht Unebenheiten an den Rändern bei der Verarbeitung. Das Gerät lag auch auf der IFA aus und so sehr ich mir hier am liebsten selbst widersprechen möchte, so ist dies die traurige Wahrheit. Aber was will man von einem 200 Euro Tablet auch erwarten?

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Aktuell ist die Software Android 2.3.4 Gingerbread (kein Honeycomb für Tablets!) auf dem Gerät vorzufinden. Das war's dann aber auch schon mit den Neuheiten, denn im Inneren befinden sich Altlasten aus dem vergangenen Jahr.

Single-Core und andere Altware

Verbaut ist ein 1 GHz Single-Core ARM8 Prozessor von Texas Instruments. Das 7 Zoll Display löst mit 1024 x 600 Bildpunkten im 16:9 Format auf und kommt mit der von Lenovo angepassten Android-Oberfläche daher. Das Gerät ist mit zwei Kameras ausgerüstet, wobei die rückwertige Kamera magere 3 Megapixel mitbringt und die Frontkamera mit spärlichen 0,3 Megapixel einer Standard-VGA Kamera entspricht. Es ist kaum flacher als das erste Samsung Galaxy Tab, in seiner Form ähnelt es auch sehr stark, ist aber, wie zu Anfang erwähnt, schlechter verarbeitet. Android Gingerbread zeigt seine größten Schwächen, die es schon in meiner Grunderwartung mitlieferte, es ruckelt an allen Ecken und Enden in der Bedienung. Der Webseitenaufbau ist gefühlt sogar langsamer als beim Samsung-Pendant. 3G, GPS, Bluetooth und 16 GB Speicherplatz komplettieren den durchschnittlichen Gesamteindruck eines billigen Tablets, dessen Einsparungen ersichtlich sind.

Will man mit dem Lenovo IdeaPad A100 auf der offenen Straße gesehen werden? Keinesfalls!

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