Lebensmittelmotten bekämpfen: Tipps gegen die Mottenplage

Lebensmittelmotten sind hartnäckige kleine Insekten, die in noch so kleine Ritzen schlüpfen können, um dort ihre Larven abzulegen. Kein Karton, keine Plastikbox ist sicher vor ihnen, sie kommen durch alles durch und in alles herein – wenn man sie nicht schon aus dem Laden mit nach Hause gebracht hat.

Denn oftmals befinden sich die mikroskopischen Eier bereits in den Lebensmitteln. Besonders die Nahrungsmittel, die man länger aufbewahrt, also Mehl, Kartoffeln, Reis, Haferflocken, Grieß und anderes Getreide, werden von der Mottenplage heimgesucht.

Wer schon einmal unter dem Angriff einer der Mottenarten, die unter dem Oberbegriff „Lebensmittelmotten“ zusammengefasst werden, zu leiden hatte, wird wissen, dass man sich auf so manche Schlacht einstellen muss und dass ein Rückzug der Tiere oftmals nur eine Finte ist.

Lebensmittelmotten bekämpfen: So wirds gemacht!

1

Küche untersuchen

Die Lebensmittelmotten, die herumfliegen oder auf den Oberflächen sitzen, bekommt man meistens schneller mit, als die Larven, die sich durch die Nahrungsmittel fressen. Um herauszufinden, wo diese nisten, muss man – es führt kein Weg daran vorbei – die gesamte Küche (alle Schränke, alle Fächer, Ober-, Unter-, Vor- und Rückseite) untersuchen.

2

Nahrungsmittel entsorgen

Die Nahrungsmittel, in denen die Larven sich befinden, sind komplett ungenießbar. Sie müssen sofort entsorgt werden, auch, um nicht bald noch mehr Motten zu haben. Selbst wenn man davon Depressionen bekommt – verdächtige Lebensmittel sollten bei der Gelegenheit ebenfalls weggeworfen werden und auch solche, die theoretisch befallen werden könnten, wie Cornflakes oder Schokolade.

3

Küche putzen

Die Mottenplage hält man damit zwar nur bedingt auf, doch muss man zur Putzfrau werden und die ausgeräumte Küche komplett wischen – am Besten mit Essigwasser oder desinfizierenden Substanzen.

4

Fallen

Die beste Möglichkeit gegen Lebensmittelmotten sind immer noch die dafür vorgesehenen Fallen: Von diesem Klebepapier gehen Pheromone aus, die die Männchen anlocken. Sie bleiben daran hängen und verenden, so dass sie die Weibchen nicht befruchten können, diese also keine Eier legen und keine weiteren Mottenlarven schlüpfen. Man sollte pro Raum nur eine Falle aufstellen.

5

Prävention

Einige Pflanzen stehen in dem Ruf, Motten fernzuhalten. So soll man beispielsweise Säckchen mit Lorbeer oder Lavendel gefüllt in den Schränken auslegen, damit die Insekten sich nicht wieder einfinden.

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