Also steht Fidel in guter
und eindeutiger Tradition mit seinem spirituellen kommunistischen Lehrmeister. Wenn
er halt nun mal die Fähigkeit hat, 900 Millionen Dollar anzuhäufen, so sei es ihm gegönnt. Und
wenn er dazu noch dass Bedürfnis hat sie zu besitzen, dann soll es so sein. Nichts
als die reine Lehre!
Castro selbst jedoch
bestreitet seinen Reichtum. Er sagt er besitze ein Vermögen von genau
null. Das Forbes Magazin hingegen hält an den 900.000.000 Dollar fest.
Schließlich besitze Castro
als Alleinherrscher der Karibikinsel die Verfügungsgewalt über zahlreiche
Staatsbetrieb sowie deren Gewinne. Noch nicht mal mit einbezogen wurden die
vermeintlichen Schweizer Auslandskonten des Oberrevoluzzers. Ihn stört die
Rechnung offenbar so doll, dass er schon 2005 ankündigte, das Forbes Magazine
zu verklagen – das nötige Kleingeld für gute Rechtsanwälte hätte er ja.
Macht sich ja auch schlecht,
als dicker Multimillionär dazustehen, während der normale Kubaner mal grade 3.300 US Dollar im Jahr (!) verdient, während
ihr Chef sogar mehr Schotter als die ach so aristokratische Queen von England
hat.
Anders als die Queen aber, die
natürlich standesgemäß mit einem Rolls Royce durch die Gegend fährt, setzt
Castro übrigens auf gute deutsche Wertarbeit und lässt sich von einer schwarzen
Mercedesflotte durch seine Welt fahren.
Wie gesagt, jeder nach
seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.
Vielleicht sollte ich auch mal über eine karibische Karriere
nachdenken….