Kinesiotaping wird seit den 70er Jahren als Schmerztherapie bei Sportverletzungen und anderen Gelenk-, Sehnen-, Bänder- oder Muskelproblemen eingesetzt. Die hautverträglichen, farbenfrohen Klebebänder können mit fachkundiger Hilfestellung und einer ausführlichen Anleitung selbst am Körper angebracht werden.
Kinesiotaping: fachkundige Hilfe erforderlich
Um die Tapes richtig anlegen zu können, sollte man einen fachmännischen Berater hinzuziehen oder einen Kurs besuchen, denn eine effektive Wirkung durch die Klebebänder wird nur dann erzielt, wenn sie auch richtig positioniert werden.
Zudem sollte der Muskel oder das betroffene Körperteil in eine gewisse Vorspannung gebracht werden, um das Klebeband richtig anbringen zu können. Diese Dehnhaltung einzunehmen und gleichzeitig zu tapen ist nahezu unmöglich.
Kinesiotaping: Was wird benötigt
- Kinesiotape(s)
- fachkundige Hilfestellung
Kinesiotaping: So wirds gemacht!
Kinesiotaping Anleitung:
Tipps und Hinweise
- Das Kinesiotape schränkt die Bewegungsfreiheit des Patienten nicht ein.
- Die Klebedauer des Tapes beträgt durchschnittlich sieben Tage, wobei dies natürlich immer von der Körperstelle abhängig ist, auf welchem sich das bunte Pflaster befindet. An der Fußsohle und am Hals löst es sich meist schneller ab als an den Armen, den Beinen und am Rücken.
- Man sollte das Kinesiotape nicht anwenden, wenn man gegen Acryl-Kleber allergisch ist oder zu Schuppenflechte neigt. Zudem sollte man das Tape nicht auf offene Wunden oder bereits vorhandene Hautausschläge kleben.
| Zeitaufwand: 15 Minuten | Schwierigkeitsgrad: |