Kindheit: Probleme innerhalb der Familie beeinflussen die Gehirnentwicklung

Ihr Kind hat Probleme in der Schule? Das liegt möglicherweise an einem Cerebellum, das kleiner ist als es sein müsste. Ein nicht vollständig entwickeltes Kleinhirn kann eine Folge familiärer Probleme im Alter zwischen 0 und 11 Jahren gewesen sein.

Konflikte innerhalb der Familie fördern Risiko für psychische Erkrankungen

Macht es einen Unterschied, ob ein Kind in behüteten Verhältnissen aufwächst oder in einer Familie, in der es oft zu Streit und anderen Auseinandersetzungen kommt? Die Antwort lautet Ja – und dazu brauchen wir an sich keine Studien. Gesunder Menschenverstand reicht vollkommen, um zu wissen, dass Kinder Ruhe, Sicherheit und geordnete Verhältnisse benötigen, um sich gesund entwickeln zu können. Eine neue Forschung bestätigt zudem, dass Kinder, die Probleme innerhalb ihrer Familie erleben, ein höheres Risiko für mentale Erkrankungen haben.

Im Rahmen einer kleinen Untersuchung wurden laut lokakompass.de 58 Eltern eines Kindes mit kleinem Cerebellum befragt, ob es im Alter zwischen 0 und 11 Jahren schwierige Situationen innerhalb der Familie gab. Die Kinder selbst sprachen von spannungsgeladenen Problemen im Alter von 14 bis 17 Jahre. Zu wenig Aufmerksamkeit und Spannungen zwischen den Eltern gehörten dazu.

Das Kleinhirn ist zuständig fürs Lernen und die Regulierung von Stress

Das Cerebellum reguliert unser Verhalten in Stresssituationen und ist zudem zuständig fürs Lernen. Ist es unterentwickelt, kann es langfristig zu mentalen Störungen kommen.

Foto: Thinkstock, iStock, Piotr Marcinski

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