Kerli – Sangeswunder aus Estland

Das Cover ziert eine Zeichnung der hübschen Sängerin, in einem Stil gehalten, der sofort Mangas und die Puppen aus dem Tim Burton Film „Corpse Bride“ in Erinnerung ruft. Kein Wunder, dass eine ebensolche Puppe dann auch im düster-romantischen Video zu Kerlis erster Single-Auskopplung „Walking on Air“ erscheint.

Früh schon zog es Kerli Kõiv aus ihrer Heimat in Elva, Estland, um vor allem in Amerika ihr Glück zu finden. Nach ihrem Sieg beim Wettbewerb „Fizz“ und ihrer Beteiligung beim Eurovision-Song-Contest-Vorentscheid, wurde sie dann auch durch L.A. Reid vom Fleck weg für sein Label „Island Def Jam“ engagiert. Ihre anschließende Rückkehr in heimische Gefilde war ein voller Erfolg: Ihr Album bekam Platin-Status und weltweit wurden bisher etwa 35.000 Scheiben verkauft.

Kerlis Mühe und ihr Durchhaltevermögen haben sich bezahlt gemacht. Ihr Debut-Album strotzt vor eingehenden Melodien, verbunden mit intensiven Texten. Jedoch ist es ihre kraftvolle und doch eigensinnige Stimme, die ihren Songs die nötige Authenzität verleiht. „Love is Dead“ ist eine beeindruckende Mischung aus Alternative Rock und Elektropop und somit auf der Höhe der Zeit und ihr doch meilenweit voraus.

Da verwundert es nicht zu hören, dass sie zu ihren Einflüssen auch die isländische Sängerin Björk zählt: Gerade bei dem Titeltrack „Love is Dead“ ist es deutlich zu spüren, was aber weder der Originalität noch der Qualität einen Abbruch macht.

Kerli transportiert mit ihrer Musik ihren Wunsch nach beinahe schon dramatischen Gefühlen, die sie nach eigener Aussage früher nicht hat ausdrücken können. Träume und Gefühle bedeuten für sie eine Freiheit, die auf ihrem am 25. Februar in Deutschland erschienenen Album „Love is Dead“ eindringlich zur Geltung kommt.

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