Kartoffel vs. Süßkartoffel: Das Küchenduell

Kartoffel vs. Süßkartoffel: Das Küchenduell

Heute geht es um den Kampf der Knolle: gelb oder orange, altbewährt oder modern? Wer gewinnt den Kampf in Nährwert, Geschmack, Gesundheit und Vielfältigkeit: die herkömmliche Kartoffel oder die Süßkartoffel?


Keine Beilage ist bei den Deutschen so beliebt wie die Kartoffel. Seit einigen Jahren aber schwören vor allem junge, gesundheitsbewusste Menschen auf das orangefarbene Pendant: die Süßkartoffel. Aber welche von beiden ist nun besser?

Geschmack

Über den Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Und tatsächlich ist es nur eine Frage der persönlichen Vorlieben, ob man zur herkömmlichen Kartoffel oder zur süßeren Variante gereift. Daher könnte man hier von einem Unentschieden sprechen. Aber eines haben wir festgestellt: Als Ofenkartoffel, gefüllt mit Quark, Pesto oder mediterranem Gemüse hat die Süßkartoffel mit ihrem vielfältigeren Geschmack die herkömmliche Kartoffel leicht überholt.

Nährwerte

Mit 86 kcal pro 100 Gramm hat die Süßkartoffel etwa neun Kilokalorien mehr als die gute alte Kartoffel. Das liegt an ihrem höheren Zuckergehalt. Da kann man aber großzügig hinwegsehen, wenn man berücksichtigt, dass die Süßkartoffel auch ein Gramm mehr Ballaststoffe enthält. Also auch hier wieder: Unentschieden!

Gesundheit

Kartoffeln galten im Allgemeinen lange als Dickmacher. Dabei sind sie fett- und kalorienarm. Das gilt übrigens für beide Sorten. Einen Treffer landet die Süßkartoffel beim glykämischen Index. Der ist niedriger als bei der Kartoffel, lässt also den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Die Kartoffel schlägt mit einer Extraportion Vitamin-B zurück. Dieses ist wichtig für Herz und Hirnleistung. Also wieder: Unentschieden!

Vielfältigkeit

Als Suppe, gefühlt, aus dem Ofen – die Möglichkeiten scheinen nahezu unendlich für die herkömmliche Kartoffel. Ebenso gut lassen sich all diese Mahlzeiten aber auch mit der Süßkartoffel herstellen. Da die Süßkartoffel jedoch weniger Stärke enthält, zerfällt sie schneller, weshalb sie sich beispielsweise nicht so gut für einen Kartoffelsalat eignet. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten: Schneidet man sie nämlich in etwas größerer Würfel und kombiniert man sie mit beispielsweise CousCous gelingt auch der Süßkartoffelsalat. Also: Auch wenn es langweilig ist, auch dieses Duell geht unentschieden aus.

Wie entscheiden Sie sich?

Foto: Pixabay, 1666707, auntmasako

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