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Vor diesem Sprung war aber erst ein hart erarbeiteter Sieg bei den Defensiv-Spezialisten aus der Lausitz nötig. Nach der schnellen 2:0-Führung durch Hamit Altintop (4.) und Kevin Kuranyi (15.) kehrte der gewohnte Schlendrian ein. Nach einem Fehler durch Manuel Neuer, der eine Flanke unterschätzte und den Ball in die Strafmitte abklatschte, folgte durch den Doppeltorschützen Radu in der 28. Minute und einem scharfen Schuss unter die Latte nach 31 Minuten der Ausgleich.

Mit diesem Unentschieden ging es in die Halbzeit. Erinnerungen an den Vorabend wurden wach, als Eintracht Frankfurt eine 2:0 Führung in Bochum nicht nutzen konnte und am Ende 4:3 verlor. Bis zur 51. Minute passierte relativ wenig. Dann verwandelte Christian Pander einen Freistoß aus 25 Metern Entfernung zum 3:2. Energie versuchte noch einmal auszugleichen. Dabei wurde den Lausitzern ein berechtigter Elfmeter versagt. In der 83. Minute erlöste Levan Kobiashvili den neuen Tabellenführer mit der Entscheidung zum 4:2.

Mann des Spiels war Kevin Kuranyi, der ein Tor selbst erzielte und zwei Tore vorbereitete. Auch Christian Pander machte eine offensiv sehenswerte Partie. Der dritte in diesem Aufschwung-Bunde, Gustavo Varela, fehlte wegen eines Muskelfaserrisses.

Am Freitag muss zu Hause gegen Bochum die Spitzenposition durch einen Sieg bestätigt werden. Eine Woche später geht es, zumindest geographisch gesehen, in die Nachbarschaft zum schwarz-gelben Erzrivalen. Sind danach sechs Punkte auf der Habenseite zu verzeichnen, strahlt die Mannschaft die Dominanz aus, die noch im Sommer-Trainingslager auf den T-Shirts stand und von vielen belächelt wurde.

Glück auf.

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