Im Tuch über der Erde: Aerial-Yoga

Im Tuch über der Erde: Aerial Yoga

Der Fitness-Trend Aerial-Yoga erobert seit einiger Zeit die Szene: Der Körper hängt dabei in der Luft. Sie schweben, schaukeln und haben das Gefühl zu fliegen. Der Yoga-Trend soll helfen, endlich loszulassen.

Vor wenigen Tagen haben wir einen Artikel über die Unterschiede und Vorzüge von Hatha- und Kundalani-Yoga veröffentlicht. Aerial-Yoga ist ein weiterer Trend, der ganz andere Vorzüge hat …

Gesundes Abhängen

Die Vorteile von Aerial-Yoga – dem Ausführen von Übungen in einem 3,7 Meter langen und 2,8 Meter breiten Tuch, das an einem oder zwei Punkten an der Decke oder einem Balken fixiert ist – sind schnell erzählt: Es trainiert die Tiefenmuskulatur und alle Muskeln, die den Körper beim Schweben im Tuch in Balance halten. Darüber hinaus fallen im Tuch Dehnübungen leichter, und bei Übungen in der Kopf-über-Stellung entspannen sich die Wirbelsäule sowie die Rückenmuskeln, was bei Verspannungen und Rückenproblemen helfen kann. Die einzige Einschränkung: Wer an Bluthochdruck oder erhöhtem Augeninnendruck leidet, sollte aufs schwebende Yoga besser verzichten.

Loslassen – 120 Zentimeter über dem Boden

Meist wird Aerial Yoga in 90-Minuten-Einheiten betrieben – Frauen sind derzeit noch deutlich interessierter am schwebenden Sport als Männer. Da das Aerial-Yoga ohne Trainer nicht empfohlen wird, sollten Sie für den schwebenden Yoga-Trend erst mal einen Kurs buchen. Hier wird Ihnen gezeigt, wie man in das hängende Tuch einsteigt. Anschließend wird sich nacheinander mit einem Bein, dem Bauch, dem Rücken oder den ganzen Körper ins Tuch gelegt, um ein erstes Gefühl für das Schweben zu bekommen. Die Übungen selbst werden entweder ganz schwebend im Tuch oder noch mit teilweisem Kontakt zum Boden ausgeführt – aber auch der gute alte Handstand kommt hier im Wortsinne zum Tragen. Als sogenannter „Schmetterling“ wird eine Sitzübung bezeichnet, bei der man 120 Zentimeter über dem Boden schwingend seinen Rücken und Hinterkopf ans schwebende Tuch schmiegt. Viele Kursteilnehmer bezeichnen diese Übung als eine derer, bei der man besonders gut loslassen kann. Doch auch bei diesem Sport-Trend gilt: Probieren geht über Studieren!

Foto: Thinkstockphotos, 160621563, iStock, Jacob Wackerhausen

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