Hund macht gesund: Warum Hunde Frauchen und Herrchen so gut tun!

Weit über 9,5 Millionen Hundebesitzer gibt es in Deutschland. Neben dem psychologischen Effekt („der beste Freund des Menschen“) tragen Hunde aber auch viel zum körperlichen Wohlbefinden von Frauchen und Herrchen bei.





Gesund und fit mit Hund

Immer, wenn es draußen regnet und stürmt, kann der Hundebesitzer gern aufs Gassi gehen verzichten. Sein Hund natürlich nicht. Aber: Die regelmäßige Bewegung mit dem Hund hilft bei Risikofaktoren wie Übergewicht und Blutdruck. So kann auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sinken. Ärzte empfehlen, pro Woche eine Bewegungszeit von 150 Minuten – die haben bereits einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Diese 150 Minuten erreichen Hundehalter spielend. Mehrere Forscher vertreten zudem die Meinung, dass regelmäßiger „Auslauf“ auch wirksam gegen chronische Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und chronische Bronchitis sei. Last but not least tun Hundebesitzer durch Spaziergänge, auch bei Sauwetter, etwas für ihr Immunsystem.

Hunde steigern das Wohlbefinden

Daneben steigern Hunde das Wohlbefinden des Menschen und sind wertvoll für die Psyche. Gerade beim Streicheln eines Tieres schütten Menschen das Hormon Oxytocin aus, das stressreduzierend wirkt – der Körper bildet weniger Stresshormone, wie etwa Adrenalin oder Cortisol. Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen mit einem Haustier gelassener auf Stress reagieren und entspannter sind.

Hunde tun auch Kindern gut

Auch auf Kinder und deren Gesundheit haben Hunde positive Auswirkungen. So hat eine finnische Studie ergeben, dass Kinder in Hundehaushalten seltener krank werden als Kinder ohne Haustier. Und eine deutsche Studie zeigte, dass Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, geringere Allergierisiken aufweisen – gerade dann, wenn die Kleinen schon von früh auf mit dem Tier Kontakt hatten. In Zahlen ausgedrückt: Kinder, die von Geburt an mit einem Hund aufwachsen, haben ein bis zu 50 Prozent niedrigeres Risiko, später an Allergien oder Asthma zu leiden. Auch die psychische Entwicklung von Kindern wird von Hunden positiv beeinflusst, besonders beruhigend wirken die Tiere auf aggressive oder hyperaktive Kinder. Kinder aus einem Hundehaushalt zeigen sich verantwortungsvoller und weniger aggressiv als Kinder ohne Hunde. Da lässt sich doch der nächste Spaziergang bei Wind und Wetter doch gleich viel besser aushalten!


Bildquelle: Thinkstock, 133834215, iStock, gemphotography

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