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    Start » Histaminintoleranz: Diät-Tipps und Therapiemöglichkeiten
    Besser Leben

    Histaminintoleranz: Diät-Tipps und Therapiemöglichkeiten

    11. Januar 20123 Minuten Lesezeit

    Histaminintoleranz, auch Lebensmittel-Allergie genannt, bedeutet, dass der Körper den Stoff Histamin nicht genügend abbauen kann. Der Körper selbst produziert den Stoff, aber er ist auch in vielen Lebensmitteln enthalten. Die Folgen so einer Allergie können Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Hautausschläge oder ständige Müdigkeit sein. Wer diese Symptome stetig bei sich feststellt, kann selbst überprüfen, ob es sich um eine Lebensmittel Allergie handelt.

    Histaminintoleranz: Alle Infos!

    1

    Symptome durch eine Histamin Diät lindern

    Bei einer Histamin Diät verzichtet man auf einige Lebensmittel und vor allem auf Fertigprodukte. Dadurch kann man erkennen, ob der Körper unter einer Histaminintoleranz leidet. Diese Methode ist eine langfristige Alternative, wenn man die Intoleranz nicht nur mit Hilfe einer medizinischen Therapie behandeln lassen will.

    2

    Histamin Diät: Was kommt auf den Teller

    Vor allem frisches Obst und Gemüse, selbst zubereitete Speisen und viel Wasser gehören auf den Speiseplan. Alkohol sollte vermieden werden, denn es blockt das Enzym Diaminoxidase, das für den Histaminabbau zuständig ist. Auch sollte man vermeiden, Speisen aufzuwärmen, denn je länger ein Nahrungsmittel gelagert wird, desto mehr wird es durch Histamin belagert.

    3

    Lebensmittel-Verträglichkeit in Eigenregie testen

    Empfehlenswert ist es, den Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten und eine Art Tagebuch zu führen. So erkennt man schneller, welche Nahrungsmittel einem gut tun und welche nicht. Lebensmittel mit starken Histamingehalt sind unter anderem:

    • Eingelegte und konservierte Speisen
    • geräuchertes Fleisch und Wurstwaren
    • Fischprodukte
    • Gemüsesorten wie Sauerkraut, Tomaten, Auberginen, Spinat und Avocados
    • Obstsorten wie Citrusfrüchte, Bananen, Pflaumen, Birnen, Kiwis, Erdbeeren und Himbeeren
    • Sojaprodukte
    • Hülsenfrüchte
    • Wein und Bier
    • Weizenprodukte
    • Tee, Kaffee und Kakao
    • Süßigkeiten

    4

    Was darf ich noch essen?

    Auch wenn die Liste der Lebensmittel mit hohem Histamingehalt sehr lang ist, bedeutet das nicht, dass man alle diese Nahrungsmittel nicht essen darf. Es hilft aber, darauf zu achten, was und wie viel man davon isst und danach den Gesundheitszustand zu beobachten. Generell gilt es, frisch zu essen. Mit dieser Methode kann man langfristig die Erscheinungen bei einer Lebensmittel-Unverträglichkeit mindern.

    5

    Histaminintoleranz Therapie

    Diese Therapie wird mit medizinischer Begleitung durchgeführt. Wird durch einen Bluttest eine Intoleranz festgestellt, kann der Arzt bei schwerwiegenden Symptomen Antihistaminika verordnen. Das Medikament wird allerdings nur bei lebensbedrohlichen Fällen eingesetzt.

    6

    Therapeutische Behandlung durch Nahrungsergänzungspräparate

    Kann der Körper nicht eigenständig Histamin abbauen, fehlt ihm das Enzym Diaminooxidas. Dieses kann als Ersatz in Kapsel-Form eingenommen werden. Daneben wird in vielen Fällen auch hochdosiertes Vitamin C verabreicht. Das Vitamin hilft dem Körper beim Histaminabbau. Auch das Vitamin B6 wird bei einer Behandlung eingesetzt.

    Diät

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