Hightech-Features in Porsche 911 Turbo und 911 Turbo S

In Sachen Leistung bietet der mit zwei VTG-Ladern aufgeblasene 3,8 Liter-Sechszylinder-Direkteinspritzer mit 520 PS/ 383 kW im Porsche 911 Turbo und 560 PS/ 412 kW im 911 Turbo S so einiges. Doch das ist längst nicht alles.

So kommen beide Porsche Turbo-Modelle mit erstmals mit einer Hinterachslenkung, die das rundstrecken- und alltagstaugliche Handling der beiden neuen Spitzenmodelle deutlich verbessert. Das System umfasst zwei elektromechanische Aktuatoren, die anstelle der herkömmlichen Spurlenker links und rechts an der Hinterachse sitzen. Der Lenkwinkel der Hinterräder variiert damit je nach Tempo um bis zu 2,8 Grad. Bei Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h lenkt das System die Hinterräder beim Einschlagen der Vorderräder in entgegengesetzter Richtung ein. Dies kommt einer virtuellen Radstand-Verkürzung um 250 Millimeter gleich. Porsche 911 Turbo und Porsche 911 Turbo S werden dadurch unerreicht wendig. Die 911-Topversionen drehten schneller in die Kurve und bieten ein dynamischeres Einlenkverhalten, was auch Rangier- und Parkmanöver spürbar vereinfacht.

Hinterachslenkung von 911 Turbo und 911 Turbo S arbeitet bei hohem Tempo anders

Über 80 km/h schlägt das System die Hinterräder von Porsche 911 Turbo und Porsche 911 Turbo S parallel zu den eingelenkten Vorderrädern ein. Dies entspricht wiederum einer virtuellen Verlängerung des Radstandes um satte 500 Millimeter und beschert den aufgeblasenen Elfern vor allem bei hohen Geschwindigkeiten eine beachtliche Stabilität. Zugleich findet der durch den Lenkimpuls des Fahrers hervorgerufene Seitenkraftaufbau an der Hinterachse deutlich flotter statt, wodurch 911 Turbo und 911 Turbo S Richtungsänderungen spontaner und harmonischer einleiten.

   

Aktive Aerodynamik für das neue Porsche 911 Turbo-Duo

Das neue Porsche 911 Turbo-Duo verfügt ferner erstmals über ein aktives Aerodynamiksystem. Es umfasst einen soliden, dreistufigen Frontspoiler, dessen Segmente sich pneumatisch ausfahren lassen, und den ausfahrbaren Heckflügel mit drei ansteuerbaren Flügel-Stellungen. Dadurch kann die Aerodynamik von 911 Turbo und 911 Turbo S ganz nach Fahrerwunsch auf optimale Effizienz oder maximale Fahrdynamik eingestellt werden. In der Performance-Position sind alle Teile vom Frontspoiler voll ausgefahren und bewirken erstmals erheblichen Abtrieb an der Vorderachse. Entsprechend dazu fährt der Heckflügel auf maximale Höhe mit größtem Anstellwinkel aus, was auch den Anpressdruck auf die Hinterachse verstärkt. Allein durch dieses System lässt sich eine Runde auf der Nürburgring-Nordschleife um bis zu zwei Sekunden verkürzen.

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