HannSpree HansPad: IFA Tablet punktet mit Auflösung und scheitert beim Rest

Hinter der Modellnummer SN10T4 versteckt HannSpree seine nächste Generation des 10 Zoll Tablets. Nachdem das Vorjahresmodell technisch nicht schlecht war aber Mängel bei der Verarbeitung aufwies, stellt sich dieses Jahr die Frage, ob HannSpree an den Problemen gearbeitet hat. Dann muss nur noch die Ausstattung auf dem neuesten Stand sein und wir würden ein schickes Gerät präsentiert bekommen. Doch denkste!

Auch das HannSpree HansPad ist zum Scheitern verurteilt

Von weitem sieht das Gerät echt schick aus, hält man es in der Hand merkt man sofort, dass aus dem Desasters des letzten Jahres nicht gelernt wurde! Das Plastikgehäuse ist so dünn und schwammig, dass es sich an so ziemlich jeder Stelle eindrücken oder gar verbiegen lässt. Der Bildschirm saugt Fingerabdrücke auch dann noch auf, wenn man sich im Vorfeld penibel die Hände gewaschen hat. Zwischen Bildschirm und Plastik befinden sich zudem ungleichmäßig große Lücken, die eine miese Verarbeitung aufzeigen und die Android Software scheint so abgeändert worden zu sein, dass die Bedienung möglichst schlecht von statten geht.

Das HannSpree HansPad ruckelt an allen Ecken und Kanten. Das Laden von Webseiten dauert viel zu lange. Scrollen oder Pinch-to-Zoom auf dem Multitouch-Tablet funktionieren nur stockend, meistens aber erst gar nicht. Das Testvideo hängte sich auf der IFA sogar einfach auf. Nun mag man sagen, dass es womöglich daran gelegen hat, dass vielleicht bereits zu viele Messebesucher am Gerät rumgespielt haben und die Ressourcen bereits am Limit sind, doch dem war nicht so. Eine kurze Überprüfung im Manager ergab, dass das System praktisch nichts im Hintergrund zu laufen hatte (bis auf die regulären Anwendungen).

Licht am Horizont mit der Hardware

Der 10 Zoll Bildschirm löst mit sehr guten 1280 x 800 Pixeln im 16:10 Format auf. Ansich super, doch ist das weder halbes noch ganzes. Bei Filmen hat man den guten alten schwarzen Balken und für Web-Browsing vermisst man das bessere 4:3 Format.

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Fast 400 Euro wird das Gerät mit Dual-Core 1GHz Prozessor kosten. Bei der Verfügbarkeit wird der Jahresbeginn 2012 angegeben. Etwas spät, da bis dahin die ersten Quad-Core Tablets ihr Debüt geben werden. Es gibt somit keinen nennenswerten Grund zur Anschaffung des HannSpree HansPad. Wer wirklich auf der Suche nach einen günstigen Tablet ist, der greift lieber zum bereits vorgestellten Huawei MediaPad. Sorry HannSpree, das war wieder mal nichts!

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