Hätten Sie das über Schauspielerin Audrey Tautou gewusst?

Sie mag keine Oberflächlichkeit. Sinnloser Smalltalk liegt ihr deshalb nicht, hat Audrey Tautou einmal gesagt. Und tatsächlich ist die französische Schauspielerin irgendwie anders als viele ihrer Branchenkollegen. Tautou macht sich nicht viel aus Partys, roten Teppichen und Glitzerkleidern. Worauf es ihr stattdessen ankommt, erfahren Sie hier.

Wenig über das Privatleben bekannt

Bei Interviews stellt Tautou klare Vorgaben: Keine Fragen zum Privatleben. Die Französin redet einfach nicht gern über sich. Schließlich geht es, ihrer Meinung nach, nicht um sie als Person, sondern ihre Filme. Die Kunst ist das, was die 40-Jährige interessiert und was ihrer Meinung nach auch die Menschen mehr interessieren sollte.

So belehrend wie sie manchmal durch das Leben geht, gibt sie sich auch gegenüber Journalisten. Hochglanz-Magazine rührt sie selbst nie an. „Es gibt einen Kult um die Schönheit in unserer Gesellschaft. In allen Magazinen sind die Menschen schön. Auch den meisten Männern ist das Äußere am wichtigsten, es gibt aber auch solche, die Persönlichkeiten bevorzugen“, sagte sie einmal in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Smalltalk gefällt Tautou nicht

So zart und mädchenhaft sie in ihren Rollen wirkt, so tough ist ihre Ausstrahlung im realen Leben. Tautou kann sich behaupten, wenn ihr das Gegenüber es wert ist. In Interviews verschränkt sie gern die Arme vor ihrem Körper. Sie weiß, dass Marketing wichtig ist für ihre Filme, zum Plaudern aber hat sie keine Lust.

Tautou ist der Prototyp einer jungen Intellektuellen. Auf einem Bauernhof in der Auvergne aufgewachsen, zog es sie schnell in das Herz Frankreichs. Paris war für sie der Ort, an dem ihre Karriere begann. Mit dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ wurde sie weltberühmt. Der Regisseur Jean Pierre Jeunet entdeckte Tautou dabei eher zufällig.

Weltberühmt durch einen Zufall

Eigentlich sollte Emily Watson die Rolle bekommen. Als diese jedoch absagte und sich Jeunet bei einem Spaziergang durch Paris Gedanken über die Neubesetzung machen wollte, lief er zufällig an einem Filmplakat vorbei, auf dem Tautous Gesicht zu sehen war. Ihr erster Film „Schöne Venus“ lief damals in den Kinos.

Die Französin beschreibt sich selbst als wild. Nicht im Sinne von verrückt. Sie meint damit eher, dass sie nicht viel Wert darauf legt, so zu leben wie die meisten anderen Menschen um sie herum. Sie hinterfragt gern und bringt Andere damit zum Nachdenken. Immer wieder sucht sie sich daher unkonventionelle Drehbücher aus. Filmkunst statt Hollywood-Blockbuster lautet ihr Motto. Auch musikalisch darf es für die Französin unangepasst sein, wie hier mit einer eigenen Gesangseinlage:

Video: Youtube.com (https://youtu.be/NiuhK2nYak0)

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