Guter Jahresabschluss für den 1.FC Köln

46.000 Zuschauer im RheinEnergie-Stadion sahen zu Beginn viel Spielwitz und großen Druck der Heimmannschaft. Nachdem der Gästekeeper in der 7. Minute einen harten Schuss von Vucicevic nicht klären konnte, legte dieser quer auf Broich, der den Ball in die Maschen drosch. Das Schiedsrichtergespann entschied jedoch auf Abseits. Die Fernsehbilder bewiesen, dass es sich um eine krasse Fehlentscheidung handelte. Das war wieder Wasser auf die Mühlen des Kölner Verschwörungstheoretikers Christoph Daum. Seiner Meinung nach benachteiligten die Schiedsrichtern die Kölner bewusst.

Nach weiterhin hohem Druck der Kölner schien es nur noch eine Frage der Zeit bis zur Führung zu sein. Mohamad schaffte mit einem Torschuss aus drei Metern auf das leere Tor nicht den Ausgleich, sondern den Pass zurück zum Flankengeber Helmes an die rechte Eckfahne. Kurz darauf lief Broich von halbrechts alleine in den Strafraum auf den Torhüter Sippel zu, traf aus zehn Metern Torentfernung den Ball aber nicht voll.

Nach einem auf das Tor gezogenen Eckball der Lauterer verschätzte sich der Kölner Keeper fatal. Der Ball prallte vom Innenpfosten vor die Füße von Josh Simpson, der den Ball über die Linie drückte und somit die überraschende Führung der Gäste erzielte.

Köln blieb Spiel bestimmend, verlor aber die spielerische Linie. Die Pfälzer spielten nach diesem Erfolg couragierter. Besonders der Torschütze Simpson hob sich häufig durch gekonnte Einzelaktionen hervor.

In der 33. Minute flankte Ümit Özat unbedrängt von rechts, McKenna köpfte acht Meter vor dem Tor völlig frei ins lange Eck – 1:1. Das Kölner Spiel wurde durch den Ausgleich jedoch nicht sicherer. Die Zweikämpfe wurden härter, die Spielqualität nahm ab.  

In der zweiten Halbzeit blieb Köln überlegen. Lautern setzte auf schnelle Gegenstöße, die aber meist am letzten Pass scheiterten.

In der 71. Minute die Doppelchance zur Kölner Führung: Ein abgefälschter Schuss von Antar landete an der Latte. Den Nachschuss von Helmes faustete der Gästekeeper mit einer Blitzparade über die Latte.

Zwölf Minuten später flankte der eingewechselte André von rechts. Novakovic bekam den Ball nicht unter Kontrolle, doch Mohamad drückte den Ball aus vier Metern ins Tor. Das 2:1 zählte, der Torschütze stand aber im Abseits. Der erneute Fehler des Schiedsrichtergespanns bedeutete nach dem nicht gegebenen Tor in der ersten Halbzeit zumindest ausgleichende Gerechtigkeit.

Mit dem Siegtor in der 83. Minute und dem damit verbundenen Aufstiegsplatz sind die Kicker und Verantwortlichen des 1. FC Köln im Soll. Das Ziel, der Wiederaufstieg, ist jedoch noch mit viel Arbeit verbunden. Angesichts der vielen Aufstiegsaspiranten der zweiten Liga brauchen die Kölner mehr Souveränität, um auch am Ende zu den ersten drei Mannschaften zu zählen.

Eine Meinung

  1. Also es war ein geiles Spiel, wobei ich mir nen besseren Ausgang für den FC Kaiserslautern gewünscht hätte. Aber naja, lass die Kölner mal Träumen, am ende steigen sie eh nicht auf. Denn die Aufsteiger dieses JAhr heißen Gladbach, Freiburg und 1860 😉

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