Grabgestaltung: Tipps für den Winter

Nehmen Sie sich Zeit, um das Grab Ihrer verstorbenen Verwandten winterlich zu dekorieren.Wer das Grab eines geliebten Verstorbenen pflegt, weiß, wie schwer es sein kann, die letzte Ruhestätte in der kalten Jahreszeit zu gestalten. Gerade vor den klassischen Besuchstagen Allerheiligen und Totensonntag gibt es jede Menge zu tun, um das Grab würdevoll zu schmücken.

Farbige Kontraste setzen

Ein Grab unterliegt keinem zeitlichen Trend. Daher richtet sich die Grabgestaltung auch im Winter in erster Linie nach dem eigenen Geschmack. Hier ist Kreativität gefragt. Kunstvolle floristisch gestaltete Gestecke, Kränze und Blumenschalen sorgen in den kalten Wintermonaten für Abwechslung. Hinsichtlich der Bepflanzung gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Wichtig ist nur, dass die Pflanzen nicht nur pflegeleicht sind. Sie sollten sich auch den klimatischen Bedingungen anpassen können. Nadelgehölze wie die Winterheide trotzen der Kälte und blühen sogar im Schnee. Auch die Besenheide ziert so manches Grab. Es gibt Arten der Besenheide, die ihre Blüten nicht öffnen (Knospenblüher) und so für einen farblichen Kontrast sorgen. Sedumarten wie Fetthenne und Heidegewächse wie Erica gracilis oder Calluna bieten sich ebenso an.

Grabverzierung mit winterharten Pflanzen

Wenn Sie auch im Winter gerne eine blühende Pflanze am Grab haben möchten, greifen Sie zur Christrose. Aber auch mit Schnittblumen wie Rosen, Nelken oder Chrysanthemen schmücken Sie das Grab liebevoll. Setzen Sie reizvolle farbliche Akzente mit der Schneeheide. Ihre grazilen Blütenglöckchen erstrahlen in weißen, rosafarbenen, roten oder violetten Tönen. Sie können das Grab auch mit Gehölzen und Stauden verschönern. Hier eignet sich das Purpurglöckchen mit seinen wunderschönen Farben. Mit dem violetten Günsel oder dem grauen Silberblatt erhalten Sie spannende Variationen, ein Grab zu gestalten. Sie können auch Gräser wie den filigranen Blauschwingel oder niedrig bleibende Spindelsträucher auf dem Grab pflanzen. Ein Kleinstrauch, der den Winter hindurch mit leuchtenden roten Beeren ziert, ist die Frucht-Skimmie. Zur Winterabdeckung eignen sich Tannenzweige oder Wacholderarten, die dachziegelartig auf das Grab gelegt werden. Dadurch bleibt der Boden darunter feucht.

Schmuck am Grab

Besonders an Gedenktagen werden viele Gräber mit Pflanzschalen und Gestecken geschmückt. Meist bilden Koniferengrün, Trockenblumen, Zapfen und Moose die Grundlage für ein Gesteck. Dieses lässt sich individuell mit getrockneten Fruchtständen und Trockenblumen kombinieren. Spruchsteine, kleine Laternen mit Kerzen oder Keramikfiguren bilden dekorative Effekte. Haben Sie das Grab nach geometrischen Mustern gestaltet, können Sie die einzelnen Bereiche mit weißem Zierkies versehen.

Foto: Thinkstock, iStock, Gaschwald

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