Göttin Diana – Hekate und Hexenkult

Die römische Göttin Diana, ist eine Göttin, die als Schutzgöttin verehrt wurde. Auch Fruchtbarkeit und der Mond gehören zu ihren Aufgabengebieten. Im Mittelalter wurde ein Bezug zwischen der Göttin Diana und den Hexen hergestellt, möglicherweise, weil sie auch als Schutzgöttin der Frauen fungierte.

Pfeil und Bogen stehen für Diana

Die Zeichen mit denen Diana öfter abgebildet wurde, waren Pfeil, Bogen und Köcher, sowie eine Hirschkuh. Da sie auch den Mond lenkt, findet man eine Mondsichel unter den Abbildungen. Diana ist die Zwillingsschwester des Gottes Apollon, dem Sonnengott. Sie war nie verheiratet und wurde als jungfräulich verehrt.

Im Mittelalter, besonders durch die Assoziation mit Hekate wurde sie als Schutzgöttin den Hexen zugeschrieben, weshalb ihre Anbetung verwerflich war. Hekate stammt eigentlich aus Anatolien, der Tempel Lagina in der Türkei, erinnert daran. Ein sehr schöner Tempel übrigens.

Diana-Kult und Stätten

Wichtige kultische Stätten des Diana-Kultes finden sich etwa um Rom. Für die griechische Artemis gilt vor allem Ephesus als Hauptort. In der biblischen Apostelgeschichte 19,24 http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg19.html findet man Hinweise, dass die Missionierung durch den Apostel Paulus, allmählich den Artemis-Kult vertrieben hatte. Für die römische Göttin steht der Tempel in Nemi (Italien) und Nîmes (Frankreich).

In den Hainen der Diana sollen“ Pinie, Quitte, Granatbaum und Eiche“ gewachsen sein, wie hier http://www.schule-studium.de/Latein/Roemische%20Gottheiten.html zu lesen ist. In der Kunst ist Diana oft vertreten, etwa in der Renaissance. Eines der berühmtesten Bilder ist die Diana von Lucas Cranach. Auch in Jagd- oder Lustschlösschen wurde ihr Bild häufig verwendet.

4 Meinungen

  1. Hallo, ich finde es sehr gut und verantwortungsbewusst, wie Du in Deinem interessanten Blog über „esoterische“ Mittel und Methoden informierst. Gerade im Hinblick auf schwere Erkrankungen ist hierbei durchaus Vorsicht angebracht. Wenn im Einzelfall solche Mittel wirklich helfen, heißt es: Wer hilft, hat Recht! Aber dann ist zu fragen: In wie vielen vergleichbaren Fällen haben diese Mittel nicht geholfen?

  2. Diana war eine Naturgöttin und als solche auch Herrin des Waldes und der dort lebenden Tiere. Daher brauchten die Jäger für reiche Jagdbeute ihr Wohlwollen. Sie wurde dann sogar ihre Schutzgöttin. Als Naturgöttin hatte sie vor allem auch die Funktion einer Fruchtbarkeitsgöttin. Sie ist also eine typische Erscheinung der Naturreligionen. Dementsprechend wurde sie vom Christentum heftig bekämpft und mit dem Hexenwesen in Verbindung gebracht. Meiner Meinung nach hat das nicht unmittelbar mit einer Frauenfeindlichkeit des Christentums, sondern viel mehr mit dem Kampf der christlichen Kirche gegen die heidnischen Naturreligionen zu tun. Auch wenn ich die militante Intoleranz der Kirche entschieden ablehne, halte ich sie aus deren Sicht für verständlich, denn Christentum und Naturreligion sind nicht miteinander zu vereinbaren.

  3. Also bei uns gibt es nur „Schatz“ und mehr nicht 😀
    Ich hasse Kosenamen…

  4. Auch wenn dieser Artikel etwas älter ist, würde ich gerne darauf eingehen. Ich halte es ebenfalls für Humbug, Heilsteinwasser oder Edelsteinwasser als Heilmittel für ernstzunehmende Krankheiten zu nutzen. Hier sind immer erprobte, im Zweifelsfall konventionelle Methoden anzuwenden. Unsere Kunden kaufen Energiesteine, weil sie sich etwas Gutes tun wollen. Ich denke, die Motivation ist eher mit der zu vergleichen, sich eine Massage oder ein Bad zu gönnen. Dazu sehen solche Energiesteine in einer Wasserkaraffe super aus. In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

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