Glucosamine kommen in ihrer natürlichen Form in den Knorpeln und der Gelenkflüssigkeit vor. Wenn ein Patient an Arthrose leidet, kann es sein, dass es als Aufbaustoff bei Behandlungen, die sich von der wissenschaftlichen Medizin entfernen eingesetzt wird. Die Vermutung liegt zwar nahe, dass der Stoff, der sich in den menschlichen Gelenken befindet, durch Einnahme einer industriell hergestellten Version auch zur Heilung der entzündeten Gelenke verwendet werden kann, doch konnte ein ernstzunehmender Erfolg bislang nicht festgestellt werden.
Glucosamine kommen in den Gelenken vor und helfen bei ihrer Entzündung
Aus Glucosaminen werden ebenso gerne wie aus Chondroitin Präparate hergestellt, die eine Linderung bei Arthrose versprechen. Künstliches Glucosamin wird dabei aus dem Chitinpanzer von Insekten, Krustentieren und Krabben gewonnen, Chondroitin hingegen aus Knorpeln von Kühen, Schweinen, Haien, Fischen und Vögeln. Dadurch ist fast jede Zusammensetzung möglich, eine klare Einstufung wird dadurch erschwert.
Besonders an Asthma leidende Patienten sollten mit Glucosaminen vorsichtig umgehen, denn die Nebenwirkungen können gerade für diese Gruppe beträchtlich sein. Die Mittel können darüber hinaus auch zu Allergien führen, während eine tatsächliche heilende Wirkung bislang nicht erwiesen ist.
Chondroitin ist ein alternatives Medikament bei Arthrose
Auch das Chondroitin ist eine schwierige Angelegenheit, über die man sich noch nicht im Klaren ist. Die USA stufen die Mittel als Nahrungsergänzung ein, andere Länder sehen in den Präparaten ein Medikament, dass man sich verschreiben lassen muss oder es zumindest nur in der Apotheke erhält. Weitere klinische Tests haben dem Chondroitin auch bestenfalls einen Placebo-Effekt zugebilligt, aber keinerlei echte Auswirkungen auf Arthrose Symptome feststellen können.
Die Wirkung von Glucosamine und Chondroitin ist bei Arthrose, wie so oft bei der Alternativmedizin, vor allem eine Glaubensfrage. Doch durch die Nebenwirkungen sind die Medikamente mit Vorsicht zu genießen.
