Genießen für zwei: Das Schwangerschaftskochbuch

Ein Buch, das dieses Thema aufgreift, ohne gleich die komplette Panikwelle zu verbreiten, ist „Das Schwangerschaftskochbuch" von Fiona Wilcock. Erstaunlicherweise eine Engländerin, von denen man ja eigentlich sagt, dass sie nicht kochen könnten. Na egal, Frau Wilcock jedenfalls scheint es doch zu können und ihre Rezepte sind nicht nur lecker und relativ einfach zuzubereiten – man braucht auch weder eine Menge Zeit noch eine Menge Gewürze, die es mit Sicherheit nur samstags von 10.00 -12.00 Uhr am anderen Ende der Stadt gibt.

Das Buch ist aufgeteilt in drei Bereiche. „Rund um die Ernährung" geht es auf den ersten 30 Seiten. Die Autorin erklärt hier nicht nur die einzelnen Vitamine und Mineralstoffe sowie deren Bedeutung für das Kindeswachstum, sie erläutert auch, warum man das eine oder andere tatsächlich nicht essen sollte, bzw. wie Lebensmittel so zubereitet werden, dass sie unbedenklich sind. Und das Ganze ohne den erhobenen Zeigefinger, den man oft in diesem Zusammenhang im Geiste vor sich sieht. Teil 2 beschäftigt sich mit Menüplänen in den jeweiligen Schwangerschaftsphasen, was sich in dieser Zeit im Körper tut und welche Unterstützung man ihm dabei ernährungstechnisch geben kann. Und Teil 3 ist der Beste, der eignet sich nämlich auch wunderbar für die Zeit danach. Denn Johannisbeer-Mascarpone-Surprise, gegrillter Fächerfisch mit Fenchel oder Hähnchenbrust mit Spinatfüllung im Schinkenmantel schmecken immer.

Fiona Wilcock: „Das Schwangerschaftskochbuch", übersetzt aus dem Englischen von Antje Görnig, erschienen 2002 bei vgs in Köln. Kostenpunkt: EUR 19.90.

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  1. Hey, da weiss ich ja, was ich am Wochenende ausprobieren werde! Danke!

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