Gartenerde: Was müssen Sie beim Kauf beachten?

Mit guter Gartenerde können die verschiedenen Pflanzen optimal gedeihen – vom Rasen über die Hecke bis zum Gemüsegärtchen. Aber nicht jede Erde ist auch für jede Pflanze die richtige und so muss man unterscheiden zwischen Blumenerde, die ein Humus-Substrat ist und Gartenerde, die man auch als Mutterboden bezeichnet.

Der Unterschied wird vor allem dann wesentlich, wenn man verschieden düngen muss, denn nicht nur, dass manche Pflanzen wählerisch in Bezug auf den Boden sind, manche Inhaltsstoffe eignen sich zwar für Blumen, sind aber in Obst und Gemüse fehl am Platze.

gute Gartenerde: humusreich und locker

Bei der Gartenerde verhält es sich prinzipiell genauso, wie man es vom fruchtbaren Boden im Wald und in der Natur her kennt. So besteht die oberste Schicht von etwa zwanzig bis dreißig Zentimetern aus Humus, der aus natürlichem, organischen Dünger, wie beispielsweise Kompost, Hornspäne oder Guano, zusammengesetzt ist. Guter Humus ist locker und dunkel, Wasser, Mineralien und Nährstoffe können gut zirkulieren, Lebewesen im Boden, Regenwürmer etwa, sorgen für den weiteren Ausstausch. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6,5 und 8,0.

Blumenerde wird immer aus vielen Stoffen zusammengemischt, um optimale Düngung für Blumen und ähnliche Pflanzen zu erreichen. So findet man hier Ton und Torf, Humus aus Rinde, Kompost, Mineralien und Sand. Man muss sich aber genauer mit den Anforderungen beschäftigen, die möglicherweise den Unterschied zwischen Blumen und Gemüse ausmachen, und entsprechende Erde besorgen.

besseres Wachstum mit Blumenerde

Beim Kauf von Gartenerde nun sind diese Punkte ebenfalls wichtig: Auf den Liter-Säcken, in denen man die Erde in der Regel bekommt, stehen die Inhaltsstoffe, der pH-Wert und weitere Eigenschaften aufgelistet. Eine ausreichende Menge Stickstoff, Phosphor und Kalium sind von Nöten, um für gutes Wachstum und ausgeglichene Werte im Boden zu sorgen. Selbst im Komposthaufen des Gartens hergestellte Erde hat die idealen Voraussetzungen – bei Markenerde findet man sie eher als in der billigen Variante.

Während Ton die Nährstoffe speichert und die Qualität der Erde steigert, ist Torf oftmals ein preiswerter Ersatz für Kompost, den man lieber nicht einsetzen sollte. Daher findet man in besonders hochwertiger (und teurer) Gartenerde auch so gut wie keinen Torf.

Weiterführende Links

http://www.franz-marc-gymnasium.de/projekte/Projekte02/Boden/fossil/humus.htm

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