Game of Thrones Genesis: Der Serienhit nun auch als Game

Die Kriegerkönigin Nymeria ist in „A Game of Thrones: Genesis“ mit ihren Rhoynar in Westeros angekommen und eine epische Auseinandersetzung um den Eisenthron entbrennt zwischen den Häusern. In einer Kampagne oder im Versus-Modus übernimmt man eines der Häuser und muss mit dessen speziellen Fähigkeiten für genügend Prestige sorgen, um am Ende auf dem Thron Platz nehmen zu können – jedes Mittel der Diplomatie und Strategie ist dafür recht.

„A Game of Thrones: Genesis“: Der heimtückische Kampf um den Eisenthron

„A Game of Thrones: Genesis“ spielt etwa 1.000 Jahre vor den Ereignissen, die Autor George R. R. Martin in seiner Buchreihe „Das Lied von Feuer und Eis“ festhielt und die nun als HBO Serie „Game of Thrones“ mit Sean Bean („Der Herr der Ringe: Die Gefährten“) große Erfolge feiert, nicht zuletzt auch durch die entschiedenen Vorteile einer Pay-TV Serie im Gegensatz zu jenen aus dem regulären Fernsehen und dem steigenden Interesse an ausgeklügelter Fantasy. Mit „Buffy“-Veteranin Jane Espenson haben sich die Show-Entwickler David Benioff und D. B. Weiss zusätzlich eine Autorin dazu geholt, deren starke Charakterzeichnungen der komplexen Welt der Bücher gerecht werden.

Im Spiel nun versuchen die französischen Entwickler von Cyanide einen ähnlich durchdachten Ansatz und bringen nicht die aus anderen RPGs bekannten epischen Schlachten und strategischen Truppenaufstellungen – hier muss man sich in der Kunst der Tücke üben. Mit Spionen, politischen Heiraten, Bestechungen und Diplomatie muss man in der Gunst der Bevölkerung steigen und Gegner entfernen, wenn man sie nicht auf seine Seite ziehen kann.

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Die Buch- und HBO Serie als Strategiespiel

„A Game of Thrones: Genesis“ geht die Sache recht gemächlich an: Das Real Time Strategy System ist ausgesprochen langsam bis langatmig und vergleichbar mit „Schere-Stein-Papier“ auf diplomatischer Basis und auch grafisch hat man auf dem PC schon gewaltigere Leistungen gesehen. Und dennoch ist die Vorgeschichte der Buchreihe und HBO Serie in erster Linie ein Versuch, neuartige Spielideen zu präsentieren, was dem RTS auch in jeder Hinsicht gelingt.

Wer sich also die Bücher durchgelesen hat und schon auf die nächste Staffel wartet (in Deutschland läuft die erste auf TNT im November 2011) – und darüber hinaus Spaß an Innovation hat und nicht unbedingt Hau-drauf-und-Schluss sucht – sollte sich „Genesis“ für den Windows PC einmal zu Gemüte führen.

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