Gaeng Pah Kung: Rotes Garnelen Curry mit Kokosmilch aus Siam

Ursprung des Gerichts

Gaeng Pah Kung ist ein würziges rotes Garnelencurry, wie es gerne in den ländlichen Regionen Thailands gegessen wird. Im Gegensatz zu seinen, auf Kokosmilch basierenden, Curry-Verwandten wird es traditionell mit Fischsoße und Brühe zubereitet. Dadurch ist es leichter, aber auch schärfer, da die Schärfe der Currypaste nicht durch die fetthaltige Kokosmilch neutralisiert wird. Deshalb wird, gerade für Touristen, oft trotzem ein Schuss Kokosmilch hinzugegeben. Wie bei vielen Rezepten gibt es von Region zu Region Unterschiede. Die Bauern aus den nördlichen Bergregionen Thailands bereiten ihr Curry als Gaeng Pah Nueo mit Rindfleischstreifen (traditionell vom Wasserbüffel) und vielen Kräutern zu. Die Fischer aus dem Süden hingegen verwenden ihren Fang. Hier sind die Fischgerichte Gaeng Pah Pla Meuk, also Rotes Curry mit Tintenfisch, oder Gaeng Pah Kung (kung = Thai für Garnele) am beliebtesten. Eigentlich gehört Gaeng Pah zu dem ,,Tom Yum““, also den berühmten süßsauren und höllisch scharfen Suppen. Oft wird es jedoch mit weniger Brühe und Kokosmilch zubereitet und mit Reis serviert.

Schnelle Zubereitung und traditioneller Geschmack

Bei dem Garnelen-Curry-Rezept steht vor allem die Einfachheit im Vordergrund. Als schnelles Essen ist es innerhalb weniger Minuten zubereitet. Kocht man das Gericht zuhause nach sollte man wirklich alle Zutaten verwenden, also auch die etwas mühsamer zu ergatternden Kaffirlimettenblätter und das Thaibasilikum. Fischsauce, rote Currypaste und Kaffirlimettenblätter bekommt man meist in der Spezialitätenabteilung des Supermarktes. Thaibasilikum im Asialaden. Die Mühe wird mit dem original Gaeng Pah Kung-Geschmack, wie frisch von der Garküche, belohnt.

Gaeng Pah Kung: Die Zutatenliste

Zutaten für Gang Pah Kung

  • 2 EL Sesam-/Erdnussöl
  • 2-6 TL rote Currypaste
  • 4 Knoblauchzehen
  • 600 g Garnelen
  • 50 ml Kokosmilch
  • 150 ml Brühe
 

  • 4 Kaffirlimettenblätter
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Stängel Thaibasilikum
  • 50 ml Fischsauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 2 TL brauner Zucker

 

Gaeng Pah Kung: Die Zubereitung

1

Rote Currypaste sorgt für Feuer im Wok

Im Wok zunächst das Öl erhitzen und die rote Currypaste hinzugeben. Die harmlos wirkende Paste sollte nicht unterschätzt werden. Sie besteht traditionell zu etwa 40% aus Chilis, dazu kommen Zitronengras, Knoblauch, Zwiebeln, Salz, Limettenschale, Garnelenpaste und Galangat. Für mildere Curries also 2 TL verwenden, wer es sehr scharf mag nimmt 6 Teelöffel. Bei mittlerer Hitze wird die Paste mit dem heißen Öl verrührt, bevor man den gepressten Knoblauch hinzugibt.

2

Garnelen scharf anbraten

Die Garnelen sollte man vor der Zubereitung waschen und gründlich abtropfen, da sich heißes Öl und Wasser nicht besonders gut vertragen. Im Öl runderherum anbraten bis sich das durchsichtige Fleisch weiß-rosa färbt.

3

Paprika, Thaibasilikum und Kaffirlimetten

Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Zum Garnelencurry geben und nicht mehr als 2-3 Minuten braten. Dann die Kaffirlimettenblätter hinzugeben. Man lässt sie am besten ganz, da sie nur ihren Geschmack abgeben sollen und nicht mitgegessen werden. Die Blätter des Thaibasilikums vom Stängel zupfen und hinzugeben.

4

Mit Fischauce, Brühe und einem Schuss Kokosmilch ablöschen und würzen

Abschließend mit Fischsauce und  Brühe ablöschen. Ein Schuss Kokosmilch mildert die Schärfe ein wenig ab. Sehr empfehlenswert und auch in Bangkok mittlerweise Usus! Zum Schluss den Limettensaft und braunen Zucker unterrühren und noch einmal kurz aufköcheln lassen. Die Kaffirlimettenblätter entfernen und mit einer Schale Duft- oder Klebereis servieren. Charoen a han (Guten Appetit)!

  Zubereitungszeit: 15 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

4 Meinungen

  1. Ich finde diesen Beitrag einfach super! Vor allem die Lösung mit der Schraube finde ich sehr praktisch, ist mir bis jezt nie eingefallen (mein Wissen wurde bereichert =) ). Die dritte Methode finde ich allerdings etwas gefährlich. Naja, ich habe auch eine 4. Methode und zwar sich einfach beim Kauf zu überlegen: habe ich eigentlich einen Korkenzieher? und wenn man sich nicht so sicher ist, kann man sich ja für eine Flasche ohne Korken entscheiden. Ein super Beispiel hierfür sind die Prosecco Dosen. Diese Dosen sind sehr praktisch und das Prosecco ist einfach lecker. Danke für die Tipps, werde sie beim nächsten Notfall mit Freude ausprobieren.

  2. Hallo, kleine Anmerkung meinerseits ! Zu Methode 1 : Saubere TOP Lösung, hab ich selbst schon gemacht ! zu 2 : Aufpassen bei Rotwein, könnte es Flecken auf der Bekleidung oder an der Wand / Decke geben da der Wein evtl recht schnell oben rausspritzt ! VORSICHT !zu 3 : ……naja…………….wenn halt keine andere Möglichkeit besteht !zu Rich : Gerade beim Secco kann man ja direkt schon mit nem anderen Verschluss arbeiten ! Besonders bewährt hat sich bei mir der SEKT ZORK ! Kann immer wieder geöffnet werden und wieder verschlossen und hält auch den Sektdruck stand !

  3. Beim Korken reindrücken anstatt ihn rauszuziehen sollte man aufpassen, dass man sich das gute Hemd nicht versaut. Ansonsten wirklich gute Tipps 🙂

  4. ich habe Tom Kah Gung gesucht, weil ich heute meiner Thaifreundin das kochen wollte, aber das Rezept gefällt mir auch ganz gut. Werde es gleich versuchen nach kochen.MfG Monika

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