Friedrich Kurz von Frontal21 strikes again

Friedrich Kurz, Friedrich Kurz, hmm, kommt mir irgendwie bekannt vor, murmelt der ein oder andere treue Leser jetzt vor sich hin. Richtig! Friedrich Kurz ist der ZDF-Autor, der den schauderhaften Grund für diesen Beitrag zu verantworten hat und dann in den Kommentaren völlig steil gegangen ist und versuchte, mit Beleidigungen seine eigene Seriosität zu zerstören untermauern.

Heute kam er nun also mit der bahnbrechenden Neuigkeit, dass WEP bei WLANs ein unsicheres Verschlüsselungsverfahren darstellt. Boah, Herr Kurz, da sind Sie ja bloß einige Jahre zu spät. Da ich aber weiß, dass Sie zur beständigen Verleugnung von Wahrheiten, so sie bloß ausgesprochen werden, neigen, verlinke ich hier den Beitrag der IT-Plattform Golem vom 10. August 2001. Golem titelte vor sechs Jahren: "WEP-Verschlüsselung wurde geknackt".

Haben Sie nicht gewusst, was, Herr Kurz? Und wo wir schon dabei sind. Sie suggerieren in dem Beitrag, dass jeder, einmal ins WEP-gesicherte WLAN eingebrochen, problemlos jedwede Daten auf den im betroffenen WLAN befindlichen Rechnern ausspionieren könnte. Das ist in dieser Simplizität auch falsch (überrascht mich aber nicht wirklich).

Voraussetzung für den Fremdzugriff wäre eine netzinterne Freigabe für "Jeder" auf dem auszuspionierenden Rechner. Bei kleineren WLANs, gerade im Privatbereich dürften Freigaben ganzer Festplatten, noch dazu für "Jeder", also ohne Passwortschutz, eher selten zu finden sein. Befindet sich hinter der WEP-verschlüsselten WLAN-Verbindung indes eine Firma, dürfte diese in der Regel über ein Domänenbasiertes Netzwerk verfügen. Da kommen Sie nicht hinein. Schlimmstenfalls können Sie über ein solches offenes Netzwerk gratis surfen. Damit wird der Betreiber im Zweifel leben können…

Werter Herr Kurz. Sie haben es wieder einmal geschafft, einen nichtsnutzigen Beitrag im ZDF zu platzieren. Dafür gebührt Ihnen Respekt. Aber nur dafür!

(Foto: www.pixelio.de / Fotograf: depeche)

5 Meinungen

  1. Scheinbar gibt es noch andere Leidensgenossen denen die Berichtersrattung bei Frontal 21 übel aufstößt…

  2. Dieter Petereit

    .@Martin: Danke für diesen sehr interessanten Hinweis. .@all: Unbedingt dem obigen Link folgen und lesen!.

  3. linden dollar millionaire

    naja, man muss ja auch mal sehen, dass WEP dem normalen t-online user (und eher bild- als golem-leser) als feature mit verkauft wird. und die verlassen sich halt darauf… insofern hat das im tv schon seine berechtigung. einen grimme-preis gibts dafür bestimmt nicht, das ist auch klar… 😉

  4. Und mit solchen unqualifizierten Mutmaßungen verdienen Sie wirklich Geld? Unglaublich. Die von Ihnen „netzinterne Freigabe“ genannte einfache Freigabe unter Windows-Systemen für Hobby-Anwender braucht kein „Netz“ und diffuse „DomänenBasierungen“, um für Angreifer aus einem ungesicherten WLAN heraus auspähbar zu sein. Dafür sorgt MS selbst mit ungeschützter Verwendung der hauseigenen Netzwerktools.Ich hoffe, Ihre Kunden werden nach Ihrer „Dienstleistung“ schlauer und wechseln…

  5. Dieter Petereit

    .porschekiller: Sie sind doch angeblich so fit in Sachen StGB. Dann lesen Sie das Teil nochmal genau und ziehen Sie von dannen..Ich habe kein Interesse, mich weiter Ihrem blöden Geschwafel auszusetzen..

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