Femmecup bzw. Mooncup: Alternative zu Tampons und Binden?

Jede Frau weiß, wie nervig Tampons und vor allem Binden sind, welche gerade im Sommer unangenehme Gerüche entwickeln. Man fühlt sich dadurch eingeschränkt und unwohl. Femmecup soll diesen negativen Eigenschaften nun ein Ende setzen und eine geruchlose und praktische Variante zum Auffangen von Menstruationsblut darstellen.

Wie funktioniert Femmecup?

Die Femmecup funktioniert ähnlich wie ein Tampon, hat aber eher die Form eines Kondoms, genauer gesagt ist es ein ungefähr fünf Zentimeter langer glockenförmiger Becher aus weichem Silikon mit einem weniger als drei Zentimeter langen Stil, der beliebig gekürzt werden kann.

Die Femmecup passt sich an die Scheidenwand an, so dass das Blut problemlos in die Mooncup laufen kann, ohne dabei auszulaufen oder in irgendeiner Weise unbequem zu sein. Dadurch, dass sich das Blut in dem geschlossenen Behältnis befindet, ist es völlig geruchlos.

Die Femmecup umfasst normalerweise ein Füllvermögen von ungefähr 30 ml. Je nach Stärke der Menstruation sollte der Behälter alle vier bis acht, spätestens jedoch alle zwölf Stunden geleert werden. Das Auffangbehältnis kann auch ohne Probleme über Nacht getragen werden und ist für jede im Alltag betriebene Sportart geeignet.

Femmecup: eine rentable Anschaffung?

Die Anschaffung von Femmecup lohnt sich finanziell, zumal dieser Becher über Jahre hinweg genutzt werden kann. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass das Behältnis nach der Verwendung ordentlich gesäubert wird. Besonders empfehlenswert ist, Femmecup auszukochen, damit sie ’steril‘ bleibt und keine Allergien oder Erkrankungen hervorruft.

Die Femmecup gibt es nur als Einheitsgröße, ist jedoch mittlerweile in verschiedenen Farben erhältlich. Ein solches Behältnis inklusive Gebrauchsanweisung und Stoffbeutel zum Transport des Bechers kostet knapp 20 Euro.

Mooncup: Vor- und Nachteile

Die Femmecup ist aus medizinisch gebleichtem Silikon hergestellt, das für Allergiker geeignet ist und keine Irritationen oder TSS hervorruft. Die Benutzung dieses Bechers ist sauber, geruchlos und hygienisch. Hat man Erfahrung mit dem Einführen eines OBs, ist das Positionieren des Femmecups ein Kinderspiel.

Das Fassungsvermögen ist wesentlich größer im Vergleich zu einem Tampon. Die Reinigung stellt aufgrund des glatten Materials keine Probleme dar. Finanziell ist das Hygieneprodukt ebenfalls rentabel, zumal Femmecup mehrere Jahre benutzt werden kann.

Negativ zu bewerten ist die Tatsache, dass aufgrund der Wiederverwendbarkeit die Menstruationstasse unterwegs herumgetragen werden muss und nicht wie ein Tampon entsorgt werden kann. Zudem ist es fraglich, ob man den Becher nach Verwendung wieder in einen sterilen Zustand zurückversetzen kann.

Weitere Informationen zu Femmecup finden Sie hier…

6 Meinungen

  1. Ich bleibe da lieber bei meinen Tampons, da weiß ich, was ich habe.

  2. Ich bleibe da lieber bei meinen Tampons, da weiß ich, was ich habe.

  3. prima erfindung ist meine meinung, werd ich ausprobieren

  4. prima erfindung ist meine meinung, werd ich ausprobieren

  5. Da hätte ich ein wenig Angst, dass der Becher beim Schlafen… „ausläuft“. Nun ja, nicht nach draußen, aber in richtigung Gebärmutter, wo das ganze Blut ja herkommt…
    Läuft das da nicht zurück, wen man liegt?
    Und auf dem Foto sieht er unheimlich groß aus, irgendwie wäre das befremdlich. :/

  6. Da hätte ich ein wenig Angst, dass der Becher beim Schlafen… „ausläuft“. Nun ja, nicht nach draußen, aber in richtigung Gebärmutter, wo das ganze Blut ja herkommt…
    Läuft das da nicht zurück, wen man liegt?
    Und auf dem Foto sieht er unheimlich groß aus, irgendwie wäre das befremdlich. :/

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