Fehlzeitenreport 2018: Wie schlechtes Betriebsklima der Gesundheit schadet

Fehlzeitenreport 2018: Wie schlechtes Betriebsklima der Gesundheit schadet

Arbeitnehmer, die sich in ihrem Job wohlfühlen, sind seltener krank. Das ist das Ergebnis des Fehlzeiten-Reports 2018 der AOK. Geht der Sinn am Tun allerdings verloren, leiden Körper und Seele. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie sich der Wohlfühlfaktor im Unternehmen auf Ihre Gesundheit auswirkt!

Große Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Inwiefern bedingen sich Wunsch und Wirklichkeit in der Arbeitswelt, und in welcher Verbindung stehen diese Faktoren mit unserer Gesundheit? Das sind die primären Fragen des diesjährigen Fehlzeitenreports der AOK!

Damit sich ein Arbeitnehmer in seinem Job wohlfühlt, ist es in erster Linie wichtig, dass dieser einen Sinn in seinem Handeln sieht. „Wenn der Sinn verloren geht, leiden Körper und Psyche,“ fasst Helmut Schröder, Vize-Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, das Ergebnis des Reports zusammen.

Spielt eine große Rolle in der Arbeitswelt: der Wohlfühlfaktor

Wie die Umfragewerte zeigen, sind die Ansprüche an das eigene Arbeitsumfeld hoch! 98,4 Prozent aller Befragten ist es demnach wichtig, sich im Job wohlzufühlen. Ein gutes Verhältnis zu den Kollegen ist für 97,9 Prozent der Umfrage-Teilnehmer von Bedeutung. Ein angenehmes Betriebsklima wünschen sich 96,8 Prozent der Arbeitnehmer und für 92,4 Prozent trägt die gute Beziehung zum Arbeitgeber zum Wohlfühlfaktor im Unternehmen bei.

Die Realität sieht anders aus

Die Realität sieht jedoch anders aus. Nur rund 78 Prozent erleben in ihrem Job ein positives Betriebsklima – und das hat Folgen! Arbeitgeber, die gerne zur Arbeit gehen, haben im Schnitt 9,4 krankheitsbedingte Fehltage. Bei Arbeitnehmern, die unter ihrem Job leiden, sind es 19,6 Tage.

Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes sieht angesichts der alarmierenden Ergebnisse vor allem Vorgesetzte in der Verantwortung. Sie haben einen großen Einfluss auf das Betriebsklima, das Wohlbefinden der Mitarbeiter „und damit auch auf die Fehlzeiten im Unternehmen,“ so Litsch.

Geld dagegen hat mit 60,6 Prozent keinen besonders hohen Stellenwert, wenn es um die Zufriedenheit im Job geht.


Bild: Pixabay, 2681502, RobinHiggins

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.